Hochbrisante russische Akten, die erstmals freigegeben wurden, ermöglichen jetzt eine neue Bewertung der Schlacht um Moskau 1941. Während die Generale Moskau im Direktangriff nehmen wollen, plädiert Hitler dafür, erst die Nord- und Südflanke vor dem Schlußangriff auf Moskau freizuschlagen. Unter den verschiedenen operativen Vorstellungen leidet die Gesamtstoßkraft. Doch die deutschen Landser leisten Übermenschliches. Das Schicksal schlägt ihnen den greifbar nahen Sieg - der die Lage gewendet und vielleicht sogar die USA vom Kriegseintritt abgeschreckt hätte - durch das Einsetzen der Schlammperiode aus der Hand.
Heinz Magenheimer Ordine dei libri




- 2009
- 2007
Stalingrad
Die große Kriegswende
Es ist schwierig, Stalingrad anders als unter dem Aspekt der menschlichen Tragödie zu betrachten, nachdem der Untergang der deutschen 6. Armee sich bereits sogar im Spielfilm in Köpfe und Herzen der Betrachter eingebrannt hat. Der renommierte Wiener Autor hat den Mut zu einer unvoreingenommenen Analyse und bringt erstmals Licht in die genauen Entscheidungsabläufe auf der deutschen und der sowjetischen Seite. Zudem bettet der das „Schlachtfeld Stalingrad“ in das gesamte Kriegsgeschehen ein und läßt die Zusammenhänge zu den anderen heftig umkämpften Fronten in einer bislang nie dagewesenen Faktendichte sichtbar werden. Zahlreiche detaillierte Lagekarten machen das Geschehen zusätzlich transparent. Ergab die menschliche Tragödie des Untergangs der 6. Armee einen militärischen Sinn durch die Bindung von sechs sowjetischen Armeen? Der Autor erweist sich als glänzender Sachkenner und kluger Analytiker, der dem verzerrten Bild von angeblich sinnlosem und starrsinnigem Verhalten der deutschen Führung einen Entwurf der deutschen strategischen Ziele und der praktischen Erfolge und Mißerfolge gegenüberstellt.
- 2002
Die Militärstrategie Deutschlands 1940 - 1945. Führungsentschlüsse, Hintergründe, Alternativen.
- 368pagine
- 13 ore di lettura