Auf einer norwegischen Insel zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebt die schöne Maren Gripe, die mit Jacob verheiratet ist und nie Alkohol getrunken hat. Als sie sich in den Seemann Leo verliebt, bricht sie mit ihren Ritualen und löst damit eine Katastrophe aus. Lønn thematisiert die Auswirkungen des Unberechenbaren auf die Menschen.
Zum 50. Todestag am 19.2.2001 Knut Hamsuns Tagebuch 1945-1947 »Ich habe niemals, in keinem Land, etwas mit der Polizei zu tun gehabt, soviel ich auch in der Welt herumgekommen bin ... und nun in meinem hohen Alter hat man mich arretiert. Nun, sollte es geschehen, so mußte es ja geschehen, bevor ich sterbe.« Seine alte, bis in seine Jugend zurückreichende, schwärmerische Liebe zu Deutschland ist Hamsun in seinen letzten Lebensjahrzehnten fast zum Verhängnis geworden. Seine Blindheit für die Schreckensherrschaft der Nazis, seine Aufforderung an die Norweger, sich mit der deutschen Besatzung doch abzufinden, empörte seine Landsleute und führte dazu, daß ihm nach dem Krieg der Prozeß gemacht wurde. Aus den Jahren 1945-1947, die er als über Achtzigjähriger zwangsweise unter Hausarrest, in Krankenhäusern und in einer psychiatrischen Anstalt verbringen mußte, stammt dieses Tagebuch. Es schildert Knut Hamsuns Erlebnisse von der Verhaftung bis zur Urteilsverkündung des Obersten Gerichts gegen ihn. Ein menschliches und ein zeitgeschichtliches Zeugnis von hohem Rang.
Oslo im Ölboom der achtziger Jahre, kurz vor dem großen Börsenkrach. Eine Serie von Morden beunruhigt die norwegische Hauptstadt. Die Polizei ist ratlos, denn ein Motiv ist in keinem Fall zu erkennen. Als der Mörder, ein Computerfachmann, von der Polizei zu Hilfe gerufen wird, kommt er in die absurde Situation, nach sich selbst zu fahnden. Gewissenhaft erfüllt er seine Aufgabe, sucht nach einem Zusammenhang, einer verborgenen Verbindung zwischen den Opfern.