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Hans Georg Soeffner

    16 novembre 1939
    Welzers Welt
    Gewalt
    Die Auslegung des Alltags
    Kultur und Alltag
    The Designed Myth
    • The Designed Myth

      Investigations on the Structure and Effect Condition of Utopia

      Utopian thinking and utopian designs ostensibly represent a belief in human progress. The starting point of utopias is almost always a bad present that is to be overcome. But in the 20th and 21st centuries, doubts are growing about a plannable future designed by enlightened reason, about the project of modernity. Utopias are answered by dystopias. This makes it clear: the basic motif of utopian thinking is the fear of an uncontrollable future, a fear that could perhaps be overcome by the principle of hope (Ernst Bloch), an amiable illusion. The Content The "contradiction" of rationality and irrationality in utopian conceptions ● Fiction and reality ● Model and myth ● Symbol and symbolic action ● Enlightenment to autonomy. The target groups ● Humanities scholars, political scientists and social scientists ● Philosophers ● Theologians The author Prof. Dr. Hans-Georg Soeffner is Professor Emeritus of General Sociology at the University of Konstanz, Senior Fellow and Board Member at the Institute for Advanced Study in the Humanities Essen (KWI) and Permanent Visiting Fellow at the Forum internationale Wissenschaft of the Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

      The Designed Myth
    • Auslegend, deutend und daher sinnhaft handelnd und planend bewegen wir uns in einer bereits weitgehend ausgelegten und vorgedeuteten Welt. Auslegung und Deutung gehören zu unserem alltäglichen Geschäft. Sie sind keine Erfindung der Wissenschaft. Diese vorwissenschaftlichen Verstehensweisen werden normalerweise nicht als wissenschaftliches Problem thematisiert. Sie werden »routiniert« und selbstverständlich im Alltag praktiziert und kommen als solche nicht in den Blick des Bewußtseins. Sie werden vom Deutungsproblem und vom Deutungsgegenstand absorbiert. Dennoch strukturieren sie handlungsleitende Bewußtseinsleistungen. Aber der im Alltag vorherrschende Handlungsdruck und die »hellwache« (A. Schütz) handlungsorientierte Bewußtseinsspannung verhindern, daß die Verstehungsleistungen selbst – als Fertigkeiten und Instrumente – Gegenstand des Bewußtseins werden. Die wissenschaftliche Erklärung ist vermutlich der Grundstruktur nach der Alltagserklärung analog, aber formalisiert und institutionalisiert. Gegenüber den vorgängigen Deutungs- und Verstehensakten verhalten sich beide Erklärungstypen – der alltägliche wie der wissenschaftliche – im großen und ganzen gleich unreflektiert.

      Die Auslegung des Alltags
    • Gewalt

      • 560pagine
      • 20 ore di lettura

      Das 20. Jahrhundert ist oft als das Jahrhundert der Gewalt bezeichnet worden. Daher mangelt es nicht an Gewaltphänomenen, die es genauer zu untersuchen gilt, als dies bislang geschehen ist. In diesem Band werden deswegen Gewalttaten aus neuen Perspektiven untersucht, neue Interpretationen ihrer Entstehung vorgestellt und neue Herausforderungen der sozialwissenschaftlichen Gewaltforschung debattiert. Folgende Fragen werden unter anderem in diesem gesellschaftspolitisch folgenreichen Buch behandelt: Kann der lange dominierende Begriff der physischen Gewalt überhaupt noch leitend sein, und muß die Gewaltanalyse sich nicht wieder stärker der strukturellen Gewalt zuwenden, da zunehmend eine »Gewalt ohne Gesicht« auftritt? Stecken die Ursachen im Gewalthandeln selbst, so daß Hinweise auf soziale Hintergründe etwa in die Irre führen? Verlieren sozialwissenschaftliche Forschungen aufgrund neuer biologischer Ansätze völlig an Relevanz?

      Gewalt
    • Welzers Welt

      Störungen im Betriebsablauf

      • 448pagine
      • 16 ore di lettura
      Welzers Welt