Jedes fünfte Kind beginnt spät zu sprechen, reagiert nicht angemessen auf Sprache oder erlernt sie nur langsam, was zu einem Rückstand im Vergleich zu Gleichaltrigen führen kann. Um dieser negativen Entwicklung entgegenzuwirken, ist eine frühe sprachtherapeutische Intervention notwendig, die bereits bei Kindern eingesetzt werden kann, die kaum oder nicht sprechen. Die Erziehungspersonen spielen eine entscheidende Rolle in der Sprachentwicklung und sollten in die Förderung der vorsprachlichen Fähigkeiten ihrer Kinder einbezogen und geschult werden. Das Programm der Autorinnen zur frühen elternbasierten Sprachintervention bietet konkrete Handlungsanweisungen und Sprachlehrstrategien, um Eltern zu befähigen, ihre Kinder beim Übergang zur sprachlichen Entwicklung zu unterstützen und die Bedeutung von Sprache als Kommunikationsmittel zu vermitteln. Die Autorinnen beleuchten die Möglichkeiten und Grenzen einer elternbasierten Frühintervention aus aktueller Forschungsperspektive und stellen verschiedene Fachkonzepte vor. Durch ihr interdisziplinäres Expertenwissen sowie eigene Erfahrungen in der Interventions- und Forschungspraxis haben sie ein ausgewogenes Programm entwickelt. Die einzelnen Programmbausteine werden detailliert beschrieben, und die benötigten Materialien sind im Anhang zu finden.
Luise Springer Ordine dei libri (cronologico)


Medienspezifische Sprachperformanz
Eine empirische Studie mit Agrammatikern und Sprachgesunden
- 356pagine
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Die empirische Studie belegt, dass die Sprachperformanz von agrammatischen und hirnorganisch gesunden Personen nicht nur von den unterschiedlichen medialen Anforderungen beim Verstehen, Sprechen, Lesen und Schreiben beeinflusst ist, sondern auch davon, ob es sich um interaktive Anpassungen im Gespräch oder um monologische Textproduktionen handelt. Die Studienergebnisse liefern somit einen Beitrag zur Erklärung der variablen Ausprägung des Agrammatismus und verbessern die Voraussetzungen für eine theoriegeleitete Aphasietherapie.