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Lola Jaerschky

    Leben mit den Mysteriendramen Rudolf Steiners
    Ich fragte und lernte
    • Ich fragte und lernte

      Erlebnisse aus meiner Häftlingszeit in Gestapo-Haft und im KZ Ravensbrück 1941

      • 312pagine
      • 11 ore di lettura

      Auf 216 maschinenschriftlich getippten Seiten schildert Lola Jaerschky (1902–1991) nach dem Krieg ihre Erlebnisse aus ihrer Gestapo-Haft und im KZ Ravensbrück aus dem Jahr 1941 – und wie sie eindrücklich versuchte, diese Zeiten größter Not in ihren geistigen Entwicklungsweg zu integrieren. Ihre Gefangenschaft ermöglichte es ihr, die Rolle einer Beobachterin einzunehmen, auch wenn sie mitten im Geschehen stand. Aus diesen Wahrnehmungen ließ sie Antworten auf wesentliche Fragen entstehen, die ihren geistigen Weg berührten. So vermochte sie es, ihrem Leiden einen Sinn abzuringen. In ihrer Gefangenschaft zeigte Lola Jaerschky, wie freies Denken wirkt.

      Ich fragte und lernte
    • ... Und hierin liegt das Besondere dieser Schrift: Die Autorin kommentiert nicht gelehrt-belesen ihren Stoff. Sie wählt die Briefform, in der zentrale Fragestellungen, die konkret aus der Kursarbeit erwuchsen, bewegt werden. Sie sucht das Gespräch und nimmt so den Leser mit in eine geistige Kommunikation. Brief um Brief enthüllt sich so das tiefere Geheimnis dieser Mysterienwelt, in die jeder Zeitgenosse – bewußt oder unbewußt – mit einverwoben ist. Die einzelnen Gestalten werden nicht nur in ihrem peripheren Umkreis beleuchtet, sondern durch die gesamte Tetralogie hindurch in ihrem inneren und äusseren Werdegang verfolgt. Aus den gezielten Fragestellungen, die jeder Brief aufgreift, ergibt sich eine Art von Längsschnitt durch die einzelnen Schichten und Erfahrungsebenen dieser Dramenwelt.

      Leben mit den Mysteriendramen Rudolf Steiners