Mit Goethe durch das Jahr 2023
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Am 23. März 1819 wurde der Theaterdichter August von Kotzebue von dem Jenenser Studenten Ludwig Sand in Mannheim erdolcht. Goethe erfuhr davon erst drei Tage später und war zutiefst erschüttert. Zweifellos ahnte er, dass dieses Ereignis dramatischen politischen Folgen haben würde. Kotzebue, der erfolgreichste Bühnenautor der Goethezeit, war europaweit bekannt. Er gehörte nach 1800 zu den heftigsten literarischen Gegnern Goethes. Den Burschenschaften der damaligen Zeit, die für die nationale und freiheitliche Idee eintraten, galt er als Vaterlandsverräter und russischer Spion. Der Mord an ihm führte letztlich zu den Karlsbader Beschlüssen und zur politischen Erstarrung in Europa.
Schriftenreihe des Freundeskreises Goethe-Nationalmuseum e.V., Bd. 8
Ein Liebling der Götter, reich beschenkt mit vielerlei Gaben, sorglos, glücklich, jenseits aller Gefahren. So erscheint uns das Leben des Dichterfürsten. Das neue Buch von Jochen Klauß dagegen zeigt, wie Goethe gerade in den Augenblicken größter Gefahr, in Krankheiten, mannigfachen Krisen und Rückschlägen, über sich hinauswuchs.
Goethes Körpergröße ist ein häufig nachgefragtes Thema. Doch kaum jemand weiß etwas über das Verhältnis des Dichters zur Höhe. So widmen sich weitere Abschnitte des Kalenders der Bekämpfung seiner Höhenangst, dem Bergsteiger und Gipfelstürmer Goethe, seiner geistigen Teilnahme an Humboldts Reisen und seiner Flugbegeisterung. Goethes Worte „die Pyramide meines Daseyns ... so hoch als möglich in die Lufft zu spizzen“ erhalten dabei symbolische Bedeutung für reale wie ideale Höhenflüge in seinem Leben.
Der Band ist das erste umfassende biographische Porträt von Goethes Freund Meyer und zugleich die Darstellung Weimars als Summe der Ausstrahlungen eines europaweiten kulturellen Netzwerks. Eine Fundgrube für Goetheliebhaber.
Klappentext: Von fast 2000 vorhandenen Medaillen aus Goethes Sammlung wurden 150 Objekte ausgewählt, um an ihnen den konkreten Umgang des Sammlers und Kunstliebhabers Goethe zu demonstrieren. Ein Katalog der ausgewählten Medaillen, die mit Vorder- und Rückseite abgebildet werden, sowie Verzeichnisse der Medailleure und der auf den Medaillen abgebildeten Personen schließen sich an. Durch die Einbeziehung historischer, kulturgeschichtlicher, literarischer, pädagogischer, medaillenkundlischer und allgemeinmenschlicher Aspekte reicht das Buch weit über die Grenzen der eigentlichen Medaillenkunde hinaus und möchte Goethefreunde im weitesten Sinne ansprechen