Spine Poems
- 224pagine
- 8 ore di lettura
"A charming, clever, and original collection of more than 100 spine poems-a popular form of found poetry composed by arranging book spines"-- Provided by publisher
Annette Simon è un'autrice e illustratrice per giovani lettori. Il suo talento artistico, evidente fin dalla giovane età, è sbocciato in una carriera pluripremiata nella pubblicità. Ora, incanala questa energia creativa in storie e illustrazioni accattivanti per bambini. Simon trova profonda soddisfazione in questo lavoro, considerandolo un onore connettersi con le giovani immaginazioni e promuovere la loro comprensione del mondo.



"A charming, clever, and original collection of more than 100 spine poems-a popular form of found poetry composed by arranging book spines"-- Provided by publisher
Annette Simon, eine ostdeutsche Psychoanalytikerin, und Jan Faktor, ein in Ostdeutschland lebender tschechischer Schriftsteller, sind seit ihrer Jugend im geistigen Austausch und seit über zwanzig Jahren verheiratet. In ihren vereinten Vorträgen und Essays reflektieren sie die politischen und gesellschaftlichen Konflikte ihrer Vergangenheit. Diese emotionalen Erlebnisse führten zu Brüchen in ihren gewohnten Lebensbereichen und thematisierten das „Fremdsein“. Jan Faktor zog 1978 in die DDR und entdeckte eine fremde Kultur mit unerwarteten, aber auch fragwürdigen Freiräumen. Er wurde mit der deutschen Sprache und der anderen Kultur konfrontiert. Nach der Wiedervereinigung musste er sich mit der Stasi-Vergangenheit seiner Mitstreiter und dem westdeutschen Kulturbetrieb auseinandersetzen. Annette Simon erlebte die Okkupation der CSSR, was zu einer politischen Entfremdung von ihren früheren sozialistischen Idealen führte. In ihren Texten analysiert sie die anhaltenden Entfremdungsgefühle bei ehemaligen Oppositionellen und Befürwortern der DDR im Zuge der deutschen Einheit. Zudem reflektiert sie ihren Werdegang als Psychotherapeutin und beleuchtet die Hintergründe des Psychotherapiealltags in der DDR.
"Ich war nicht neutral, als ich Erich Honecker als Angeklagten auf der Bank sitzen sah ... Er saß als Repräsentant des Staates vor Gericht, in dem ich 38 Jahre gelebt hatte und dem ich mich bei allem Abstand und aller oppositionellen Kritik doch so weit verbunden fühlte, daß ich ihn nicht verlassen hatte..." Die Autorin, praktizierende Psychotherapeutin in Ost-Berlin, beschreibt ihre widersprüchlichen Erfahrungen als oppositionell engagierte Bürgerin der DDR, ihr inneres Hin- und-her-gerissen-Sein zwischen dem Festhalten an der Idee des Sozialismus einerseits und der täglichen Konfrontation mit der Inhumanität des +real existierenden Sozialismusà andererseits. Ihre Berichte sind sowohl Dokument für das geistig-moralische Klima der linken Intelligenzia in der ehemaligen DDR als auch eine psychologisch subtile Analyse des Vereinigungsprozesses und seiner psychosozialen Folgen.