Von Casanova bis Churchill. Berühmte Reisende in der Schweiz
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Mit Beiträgen von: Guido Bachmann, Hugo Ball, Martin Roda Becher, Ulrich Becher, Walter Benjamin, Lore Berger, Nikuláss Bergsson, Wolfgang Borchert, Carl Jacob Burckhardt, Jacob Burckhardt, Alex Capus, Giacomo Casanova, Thomas Coryate, Anna Grigorjewna Dostojewskaja, Fjodor Dostojewski, Otto Flake, Theodor Fontane, Max Frisch, Christoph Geiser, Johann Wolfgang von Goethe, Julien Green, Hans Gygax, Johann Peter Hebel, Hermann Hesse, Rolf Hochhuth, Victor Hugo, Carl Gustav Jung, Nikolaj Michajlowitsch Karamsin, Marie Luise Kaschnitz, Heinrich von Kleist, Lojze Kovacic, Jürg Laederach, Siegfried Lang, Fritz Liebrich, Thomas Mann, Sándor Márai, William Somerset Maugham, Yehudi Menuhin, Michel de Montaigne, Christian Morgenstern, Friedrich Nietzsche, Karl-Heinz Ott, Theophrastus Paracelsus, Boris Pasternak, Enea Silvio Piccolomini, Thomas Platter, Ilma Rakusa, Heinrich Ryhiner, Romain Rolland, Dieter Roth, Erasmus von Rotterdam, Jean-Jacques Rousseau, Jakob Schaffner, Hartmann Schedel, René Schickele, Arno Schmidt, Dušan Šimko, Carl Friedrich Spitteler, Thea Sternheim, Joseph Teleki, Kurt Tucholsky, Alessandro Volta, John F. Vuilleumier, Robert Walser, Stefan Zweig.
Eine Kulturgeschichte in fünf Akten zu Friedrich Schillers Wilhelm Tell
Der 17. März 1804 markiert einen entscheidenden Moment in der Kulturgeschichte, als am Hoftheater Weimar unter Goethes Leitung Schillers Wilhelm Tell uraufgeführt wurde – ein Höhepunkt in Schillers Karriere. Vor dieser Premiere erstreckt sich ein dreihundert Jahre alter Mythos, der nach der Aufführung eine beeindruckende Wirkungsgeschichte entfaltet. Die Kulturgeschichte von Schillers Freiheitsdrama ist eng verbunden mit den beiden bedeutenden Schauplätzen: Weimar, dem Zentrum der Deutschen Klassik, und der Urschweiz, der malerischen Landschaft Tells, die als Natur-Theater gilt. Das Buch ist in fünf Akte gegliedert, ähnlich dem Schauspiel, und enthält ein 'Weimarer Pausengespräch' zwischen der Goethe-Expertin Katharina Mommsen und Peter von Matt, das die Verbindung zwischen Weimar und den Urkantonen beleuchtet. Die Darstellung endet mit der Schilderung einer Jubiläums-Freilichtaufführung auf dem Rütli, inszeniert vom Deutschen Nationaltheater Weimar, die im Sommer 2004 beide Orte zusammenführt. Zudem bietet das Buch Hinweise zu Sehenswürdigkeiten in Weimar und der Urschweiz und richtet sich an kulturinteressierte Leser im deutschsprachigen Raum. Es beleuchtet die Freundschaft zwischen Schiller und Goethe, die Auswirkungen der französischen Revolution und die enge Verbindung der Wilhelm Tell-Sage zur Geschichte der Innerschweiz.