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Montaigne

Denken und Existenz

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  • 472pagine
  • 17 ore di lettura

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Jean Starobinski hat mit diesem Buch die Wiederentdeckung eines überraschend modernen Autors gelungen: Michel de Montaigne (1533-1592). Nach vielen Reisen und politischen Unternehmungen zog er sich auf sein Schloss in der französischen Provinz zurück, um zu schreiben. Seine Essais, die der Gattung ihren Namen gaben, sind aufgrund ihrer kompromisslosen Absage an eine geschichtliche Hoffnung von beklemmender Aktualität. Die gegenwärtige Krise kann als Mißtrauen gegenüber der Zukunft gedeutet werden, was Montaigne zu einem frühen Interpreten dieser Zweifel macht. Montaignes Untersuchungsfeld war die Zeitgenossenschaft, wobei er selbst der Ausgangspunkt war: „So bin ich selber, Leser, der einzige Inhalt meines Buches; es ist nicht billig, daß du deine Muße auf einen so eitlen und geringfügigen Gegenstand verwendest.“ Starobinski beleuchtet die großen Themen der Essais und der Lebensreise Montaignes – Freundschaft, Tod, Freiheit, Körper, Liebe, Sprache und öffentliches Leben – und macht deren letzte und reifste Paradoxie transparent: die desjenigen, der seinem „Verstand verbietet, Urteile zu fällen“. Für dieses Buch, das als die vollständigste und unvoreingenommenste Erschließung des Montaignischen Denkens gilt, erhielt Starobinski 1983 den Charles-Veillon-Preis.

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Montaigne, Jean Starobinski

Lingua
Pubblicato
1989
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(In brossura)
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Titolo
Montaigne
Sottotitolo
Denken und Existenz
Lingua
Tedesco
Pubblicato
1989
Formato
In brossura
Pagine
472
ISBN10
3596274117
ISBN13
9783596274116
Serie
Titolo originale
Montaigne en mouvement
Descrizione
Jean Starobinski hat mit diesem Buch die Wiederentdeckung eines überraschend modernen Autors gelungen: Michel de Montaigne (1533-1592). Nach vielen Reisen und politischen Unternehmungen zog er sich auf sein Schloss in der französischen Provinz zurück, um zu schreiben. Seine Essais, die der Gattung ihren Namen gaben, sind aufgrund ihrer kompromisslosen Absage an eine geschichtliche Hoffnung von beklemmender Aktualität. Die gegenwärtige Krise kann als Mißtrauen gegenüber der Zukunft gedeutet werden, was Montaigne zu einem frühen Interpreten dieser Zweifel macht. Montaignes Untersuchungsfeld war die Zeitgenossenschaft, wobei er selbst der Ausgangspunkt war: „So bin ich selber, Leser, der einzige Inhalt meines Buches; es ist nicht billig, daß du deine Muße auf einen so eitlen und geringfügigen Gegenstand verwendest.“ Starobinski beleuchtet die großen Themen der Essais und der Lebensreise Montaignes – Freundschaft, Tod, Freiheit, Körper, Liebe, Sprache und öffentliches Leben – und macht deren letzte und reifste Paradoxie transparent: die desjenigen, der seinem „Verstand verbietet, Urteile zu fällen“. Für dieses Buch, das als die vollständigste und unvoreingenommenste Erschließung des Montaignischen Denkens gilt, erhielt Starobinski 1983 den Charles-Veillon-Preis.