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Die Fallen der Welt

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Umfassende literaturwissenschaftliche Essay über die Werke von Milan Kundera, ergänzt durch eine detaillierte Bibliografie weltweiter Arbeiten, die Milan Kundera und seinen Büchern gewidmet sind. Die Welt des Romans ist eine besondere Sache; es genügt ein Strich des Stifts des Romanciers, es genügt, dass das Telefon läutet, der Leser das Buch schließt – und diese Welt ist aufgehoben. Es ist eine Welt, die durch Sprache aufgebaut, durch den Text des Buches und seinen Leser konstituiert wird... Die Welt der Romane von Milan Kundera ist auf den ersten Blick bemerkenswert kohärent und logisch klar strukturiert: Es ist keine Welt, die ein "treues Abbild" der Umgebung und der Zeit sein will, keine Welt des sozialen und historischen Romans. Es ist jedoch auch keine Welt individueller Authentizität, keine Welt des Romans als Beichte, Tagebuch, persönliches Dokument. Es ist eine Welt der romanhaften Fiktion, die durch die eigenwillige Rede des Erzählers aufgebaut wird, der darin souverän mit der Kraft seiner Vorstellungskraft und seines Intellekts herrscht. Es ist eine Welt des Spiels mit der Erzählung und der Freude am Dialog mit dem Leser, der Freude an der Meditation über das Erzählte, einer Meditation, die der Geschichte wie in einem Labyrinth eine unendliche Reihe von Spiegeln vorhält.

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Die Fallen der Welt, Květoslav Chvatík

Lingua
Pubblicato
1996
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(In brossura)
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Titolo
Die Fallen der Welt
Lingua
Tedesco
Pubblicato
1996
Formato
In brossura
ISBN10
3596129761
ISBN13
9783596129768
Serie
Descrizione
Umfassende literaturwissenschaftliche Essay über die Werke von Milan Kundera, ergänzt durch eine detaillierte Bibliografie weltweiter Arbeiten, die Milan Kundera und seinen Büchern gewidmet sind. Die Welt des Romans ist eine besondere Sache; es genügt ein Strich des Stifts des Romanciers, es genügt, dass das Telefon läutet, der Leser das Buch schließt – und diese Welt ist aufgehoben. Es ist eine Welt, die durch Sprache aufgebaut, durch den Text des Buches und seinen Leser konstituiert wird... Die Welt der Romane von Milan Kundera ist auf den ersten Blick bemerkenswert kohärent und logisch klar strukturiert: Es ist keine Welt, die ein "treues Abbild" der Umgebung und der Zeit sein will, keine Welt des sozialen und historischen Romans. Es ist jedoch auch keine Welt individueller Authentizität, keine Welt des Romans als Beichte, Tagebuch, persönliches Dokument. Es ist eine Welt der romanhaften Fiktion, die durch die eigenwillige Rede des Erzählers aufgebaut wird, der darin souverän mit der Kraft seiner Vorstellungskraft und seines Intellekts herrscht. Es ist eine Welt des Spiels mit der Erzählung und der Freude am Dialog mit dem Leser, der Freude an der Meditation über das Erzählte, einer Meditation, die der Geschichte wie in einem Labyrinth eine unendliche Reihe von Spiegeln vorhält.