Bookbot

Geschichte des Schmerzes

Parametri

  • 460pagine
  • 17 ore di lettura

Maggiori informazioni sul libro

Wie die Liebe ist Schmerz eine jener menschlichen Grunderfahrungen, die uns zu dem machen, was wir sind. Am ähnlichsten ist der Schmerz der Liebe vielleicht darin, daß er wie von selbst kommt und geht, scheinbar fast völlig unbekannten Gesetzen gehorchend - shcreibt David B. Morris in der Einleitung seines Buches. Aber die moderne, westliche, industrielle, technokratische Gesellschaft hat uns mit Erfolg überzeugt, daß Schmerzen ausschließlich ein medizinisches Problem darstellen. Die Schulmedizin separiert noch immer physischen von psychischem Schmerz - die nur scheinbar nichts miteinander zu tun haben -, schematisiert und verwaltet unseren Schmerz. Aber dieses Modell greift zu kurzt und wird in jüngster Zeit nicht zuletzt durch die wachsende Zahl von Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden, zunehmend in Frage gestellt. Der Autor zeigt in seiner ideen- und materialreichen Studie, daß Schmerz auch historisch zu betrachten ist, daß Schmerz integraler Bestandteil der Kulturgeschichte ist und integraler Bestandteil des denkenden und fühlenden Menschen. Und also zu etwas werden muß, mit dem wir und durch das wir lernen, uns selbst zu überdenken

Acquisto del libro

Geschichte des Schmerzes, David B. Morris

Lingua
Pubblicato
1996
product-detail.submit-box.info.binding
(In brossura)
Ti avviseremo via email non appena lo rintracceremo.

Metodi di pagamento

Titolo
Geschichte des Schmerzes
Lingua
Tedesco
Editore
Suhrkamp
Pubblicato
1996
Formato
In brossura
Pagine
460
ISBN10
3518390295
ISBN13
9783518390290
Serie
Descrizione
Wie die Liebe ist Schmerz eine jener menschlichen Grunderfahrungen, die uns zu dem machen, was wir sind. Am ähnlichsten ist der Schmerz der Liebe vielleicht darin, daß er wie von selbst kommt und geht, scheinbar fast völlig unbekannten Gesetzen gehorchend - shcreibt David B. Morris in der Einleitung seines Buches. Aber die moderne, westliche, industrielle, technokratische Gesellschaft hat uns mit Erfolg überzeugt, daß Schmerzen ausschließlich ein medizinisches Problem darstellen. Die Schulmedizin separiert noch immer physischen von psychischem Schmerz - die nur scheinbar nichts miteinander zu tun haben -, schematisiert und verwaltet unseren Schmerz. Aber dieses Modell greift zu kurzt und wird in jüngster Zeit nicht zuletzt durch die wachsende Zahl von Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden, zunehmend in Frage gestellt. Der Autor zeigt in seiner ideen- und materialreichen Studie, daß Schmerz auch historisch zu betrachten ist, daß Schmerz integraler Bestandteil der Kulturgeschichte ist und integraler Bestandteil des denkenden und fühlenden Menschen. Und also zu etwas werden muß, mit dem wir und durch das wir lernen, uns selbst zu überdenken