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Stalingrad

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  • 175pagine
  • 7 ore di lettura

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„Es ist nicht einzig von Wert, objektiv historische Wirklichkeit zu rekonstruieren und der Gestaltlosigkeit zu entreißen. Der einzelne Mensch erlebt ohnehin nur einen winzigen Bruchteil dessen, das man ‚Geschichte‘ nennt. Entscheiden wird schließlich die historische Wahrheit, alles, das man von Schlacken befreit, von Eitelkeit und Rechtfertigung entblößt, schamlos und voller Scham zu bekennen bereit ist.“ Karl-Ludwig Schober (1912–1999), Arzt, Autor, Universitätsprofessor, Klinikdirektor, erinnert sich seiner Jahre im Sanitätsdienst der deutschen Wehrmacht und seiner grausamen, schuldverstrickten, langsamen Odyssee nach Hause. Er protokolliert eindringlich, wie ihn ein sinnloser Krieg durch das russische Land getrieben hat. Als Arzt konnte er nicht aufgeben, praktisch zu helfen. Als Soldat musste er zusehen, wie sein Berufsethos scheiterte. Darüber hat er Tagebuch geführt: nah an den Fakten, präzise und poetisch. Mit unbestechlichem Blick wird hier ein deutsches Trauma und die Befreiung daraus verarbeitet.

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Stalingrad, Karl Ludwig Schober

Lingua
Pubblicato
1995
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(Copertina rigida)
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Lingua
Tedesco
Editore
Demeter
Pubblicato
1995
Formato
Copertina rigida
Pagine
175
ISBN10
3893830758
ISBN13
9783893830756
Serie
Descrizione
„Es ist nicht einzig von Wert, objektiv historische Wirklichkeit zu rekonstruieren und der Gestaltlosigkeit zu entreißen. Der einzelne Mensch erlebt ohnehin nur einen winzigen Bruchteil dessen, das man ‚Geschichte‘ nennt. Entscheiden wird schließlich die historische Wahrheit, alles, das man von Schlacken befreit, von Eitelkeit und Rechtfertigung entblößt, schamlos und voller Scham zu bekennen bereit ist.“ Karl-Ludwig Schober (1912–1999), Arzt, Autor, Universitätsprofessor, Klinikdirektor, erinnert sich seiner Jahre im Sanitätsdienst der deutschen Wehrmacht und seiner grausamen, schuldverstrickten, langsamen Odyssee nach Hause. Er protokolliert eindringlich, wie ihn ein sinnloser Krieg durch das russische Land getrieben hat. Als Arzt konnte er nicht aufgeben, praktisch zu helfen. Als Soldat musste er zusehen, wie sein Berufsethos scheiterte. Darüber hat er Tagebuch geführt: nah an den Fakten, präzise und poetisch. Mit unbestechlichem Blick wird hier ein deutsches Trauma und die Befreiung daraus verarbeitet.