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Gemälde und Zeichnungen

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  • 164pagine
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"In Claudes Werk steht die Natur ewig offenbart." So drückte Goethe seine Bewunderung für den bekanntesten Landschaftsmaler der Kunstgeschichte aus. Claude Lorrain (1600-82), geboren in Lothringen, ging mit dreizehn Jahren nach Rom und sollte bis zu seinem Tod dort bleiben. Die geschichtsträchtige römische Campagna und das sanfte, warme Licht Latiums wurden seine Inspirationsquellen in einem Malgenre, das durch ihn erstmals Autonomie erlangte und dessen unübertroffener Meister er war. Claudes Landschaften zeugen nicht nur von seiner intensiven Beobachtung und Vertrautheit mit der Natur. Sie sind nicht nur Wunder der Poesie und Stimmung, perfekt komponiert und ausgeführt. Sie verkörpern auch eine Weltanschauung, übersetzt in Licht und Farbe, die ihre philosophische Grundlage der Poesie des antiken Rom und Griechenlands verdankt und ihre zeitlose Relevanz der Renaissance und den neu aufkommenden Aufklärungwissenschaften. In einer zunehmend zerrissenen Welt – dem Zeitalter von Descartes, der Gegenreformation, dem Dreißigjährigen Krieg – die seit Kopernikus und Galileo nicht mehr als das Zentrum des Universums betrachtet werden konnte, setzte Claude mit der grenzenlosen Endlichkeit seiner lichtdurchfluteten universellen Landschaften dagegen. Dieses Buch versammelt Claud Lorrains beste Gemälde und Zeichnungen, sorgfältig ausgewählt und üppig reproduziert.

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Gemälde und Zeichnungen, Claude Lorrain

Lingua
Pubblicato
1996
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(Copertina rigida)
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Titolo
Gemälde und Zeichnungen
Lingua
Tedesco
Pubblicato
1996
Formato
Copertina rigida
Pagine
164
ISBN10
3888147697
ISBN13
9783888147692
Serie
Descrizione
"In Claudes Werk steht die Natur ewig offenbart." So drückte Goethe seine Bewunderung für den bekanntesten Landschaftsmaler der Kunstgeschichte aus. Claude Lorrain (1600-82), geboren in Lothringen, ging mit dreizehn Jahren nach Rom und sollte bis zu seinem Tod dort bleiben. Die geschichtsträchtige römische Campagna und das sanfte, warme Licht Latiums wurden seine Inspirationsquellen in einem Malgenre, das durch ihn erstmals Autonomie erlangte und dessen unübertroffener Meister er war. Claudes Landschaften zeugen nicht nur von seiner intensiven Beobachtung und Vertrautheit mit der Natur. Sie sind nicht nur Wunder der Poesie und Stimmung, perfekt komponiert und ausgeführt. Sie verkörpern auch eine Weltanschauung, übersetzt in Licht und Farbe, die ihre philosophische Grundlage der Poesie des antiken Rom und Griechenlands verdankt und ihre zeitlose Relevanz der Renaissance und den neu aufkommenden Aufklärungwissenschaften. In einer zunehmend zerrissenen Welt – dem Zeitalter von Descartes, der Gegenreformation, dem Dreißigjährigen Krieg – die seit Kopernikus und Galileo nicht mehr als das Zentrum des Universums betrachtet werden konnte, setzte Claude mit der grenzenlosen Endlichkeit seiner lichtdurchfluteten universellen Landschaften dagegen. Dieses Buch versammelt Claud Lorrains beste Gemälde und Zeichnungen, sorgfältig ausgewählt und üppig reproduziert.