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Die Gutenberg-Elegien

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In den Gutenberg-Elegien argumentiert der national anerkannte Kritiker Sven Birkerts, dass wir uns in einem Zustand intellektueller Not befinden, verursacht durch unsere Bereitschaft, neue Technologien auf Kosten des gedruckten Wortes zu akzeptieren. Während wir hastig "online" gehen und den Übergang vom Buch zum Bildschirm vollziehen, wenden wir uns gegen grundlegende Prämissen des Humanismus und setzen die Idee des Individualismus selbst unter Druck. Birkerts sieht die gedruckte Seite und technologiegetriebene Informationssysteme als grundlegend gegensätzliche Kräfte, deren Konflikt unsere tiefsten Werte auf die Probe stellt. Er beginnt seine Erkundung aus der Perspektive des Lesers, teilt persönliche Berichte über seine Leidenschaft für das Buch und untersucht in Essays das "verborgene Leben des Lesens". Gleichzeitig skizziert er die veränderte Landschaft der Literatur. In seinem provokanten Essay "In das elektronische Jahrtausend" sowie in Mediationen über CD-ROM, Hypertext und Hörbücher beleuchtet er die Auswirkungen neuer Technologien auf den Austausch zwischen Leser und Autor. Birkerts analysiert das sich verändernde Klima der Kritik und literarischen Praxis und schließt mit einer scharfen Anklage gegen unsere Bereitschaft, einen faustischen Pakt mit einem verführerischen Teufel einzugehen.

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Die Gutenberg-Elegien, Sven Birkerts

Lingua
Pubblicato
1997
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(In brossura)
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Titolo
Die Gutenberg-Elegien
Lingua
Tedesco
Editore
S. Fischer
Pubblicato
1997
Formato
In brossura
Pagine
319
ISBN10
3100035089
ISBN13
9783100035080
Serie
Titolo originale
The Gutenberg elegies
Descrizione
In den Gutenberg-Elegien argumentiert der national anerkannte Kritiker Sven Birkerts, dass wir uns in einem Zustand intellektueller Not befinden, verursacht durch unsere Bereitschaft, neue Technologien auf Kosten des gedruckten Wortes zu akzeptieren. Während wir hastig "online" gehen und den Übergang vom Buch zum Bildschirm vollziehen, wenden wir uns gegen grundlegende Prämissen des Humanismus und setzen die Idee des Individualismus selbst unter Druck. Birkerts sieht die gedruckte Seite und technologiegetriebene Informationssysteme als grundlegend gegensätzliche Kräfte, deren Konflikt unsere tiefsten Werte auf die Probe stellt. Er beginnt seine Erkundung aus der Perspektive des Lesers, teilt persönliche Berichte über seine Leidenschaft für das Buch und untersucht in Essays das "verborgene Leben des Lesens". Gleichzeitig skizziert er die veränderte Landschaft der Literatur. In seinem provokanten Essay "In das elektronische Jahrtausend" sowie in Mediationen über CD-ROM, Hypertext und Hörbücher beleuchtet er die Auswirkungen neuer Technologien auf den Austausch zwischen Leser und Autor. Birkerts analysiert das sich verändernde Klima der Kritik und literarischen Praxis und schließt mit einer scharfen Anklage gegen unsere Bereitschaft, einen faustischen Pakt mit einem verführerischen Teufel einzugehen.