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"Solche Schädlinge gibt es auch in Leipzig"

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  • 220pagine
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Auf dem Höhepunkt der Kampagne gegen den «Sozialdemokratismus» erschien 1950 in der Leipziger Volkszeitung , dem einstigen sozialdemokratischen Traditionsblatt, ein bis dahin beispielloser Angriff auf bekannte Leipziger Funktionäre der Arbeiterbewegung. Es waren vor allem Sozialdemokraten, die unter der Überschrift: Solche Schädlinge gibt es auch in Leipzig als «Agenten des anglo-amerikanischen Imperialismus» an den Pranger gestellt wurden. Die daraufhin forcierten SED-Ausschlußverfahren zogen für die Betroffenen zumeist die Vernichtung der bürgerlichen Existenz nach sich. Anhand ausgewählter Biographien soll das Schicksal Leipziger Sozialdemokraten dem Vergessen entrissen, aber auch soweit wie möglich von nachträglichen Legendenbildungen befreit werden. Ihre Entscheidung für oder gegen die SED sowie ihr Verhalten angesichts der «Parteisäuberungen» wird nicht lediglich aus den Konstellationen jener Jahre, sondern der gesamten biographischen Prägung erklärt.

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"Solche Schädlinge gibt es auch in Leipzig", Michael Rudloff

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Pubblicato
1997
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(In brossura)
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Titolo
"Solche Schädlinge gibt es auch in Leipzig"
Lingua
Tedesco
Editore
Peter Lang
Pubblicato
1997
Formato
In brossura
Pagine
220
ISBN10
3631473850
ISBN13
9783631473856
Serie
Descrizione
Auf dem Höhepunkt der Kampagne gegen den «Sozialdemokratismus» erschien 1950 in der Leipziger Volkszeitung , dem einstigen sozialdemokratischen Traditionsblatt, ein bis dahin beispielloser Angriff auf bekannte Leipziger Funktionäre der Arbeiterbewegung. Es waren vor allem Sozialdemokraten, die unter der Überschrift: Solche Schädlinge gibt es auch in Leipzig als «Agenten des anglo-amerikanischen Imperialismus» an den Pranger gestellt wurden. Die daraufhin forcierten SED-Ausschlußverfahren zogen für die Betroffenen zumeist die Vernichtung der bürgerlichen Existenz nach sich. Anhand ausgewählter Biographien soll das Schicksal Leipziger Sozialdemokraten dem Vergessen entrissen, aber auch soweit wie möglich von nachträglichen Legendenbildungen befreit werden. Ihre Entscheidung für oder gegen die SED sowie ihr Verhalten angesichts der «Parteisäuberungen» wird nicht lediglich aus den Konstellationen jener Jahre, sondern der gesamten biographischen Prägung erklärt.