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Dialekt im Alltag

Eine empirische Untersuchung zur lokalen Komponente heutiger schweizerdeutscher Varianten

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  • 366pagine
  • 13 ore di lettura

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Die mediale Diglossie in der deutschsprachigen Schweiz regelt den Gebrauch von Dialekten im mündlichen Bereich. Diese Studie untersucht die Varietäten, die in der binnenschweizerischen Kommunikation verwendet werden, und fragt, ob sich die idiolektalen Varietäten von Sprechenden des Schweizerdeutschen lokalisieren lassen. Anhand von Interviews mit 42 jungen Sprechenden, die nicht den typischen Anforderungen an 'ideale' dialektologische Gewährspersonen entsprechen, wird analysiert, wie ihre Sprachproduktionen im heutigen polylektalen Dialog aussehen. Zur Erfassung der lokalen Komponenten dieser Varietäten wird ein horizontales Vergleichsverfahren angewandt, das die Idiolekte an den Grundmundarten misst, wie sie im „Sprachatlas der deutschen Schweiz“ erfasst sind. Dieses Verfahren ermöglicht eine erfolgreiche Lokalisierung der untersuchten Varietäten und zeigt, dass viele dialektale Varianten mit den Grundmundarten übereinstimmen. Abweichungen von diesen Grundmundarten werden als Indizien für Veränderungen im Schweizerdeutschen interpretiert. Die Ergebnisse zeigen Konvergenzerscheinungen, die auf größere Dialektareale hinweisen, jedoch nicht zwangsläufig zu einer Annäherung an den Standard führen.

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Dialekt im Alltag, Helen Christen

Lingua
Pubblicato
1998
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(In brossura)
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Titolo
Dialekt im Alltag
Sottotitolo
Eine empirische Untersuchung zur lokalen Komponente heutiger schweizerdeutscher Varianten
Lingua
Tedesco
Editore
Niemeyer
Pubblicato
1998
Formato
In brossura
Pagine
366
ISBN10
3484312017
ISBN13
9783484312012
Serie
Descrizione
Die mediale Diglossie in der deutschsprachigen Schweiz regelt den Gebrauch von Dialekten im mündlichen Bereich. Diese Studie untersucht die Varietäten, die in der binnenschweizerischen Kommunikation verwendet werden, und fragt, ob sich die idiolektalen Varietäten von Sprechenden des Schweizerdeutschen lokalisieren lassen. Anhand von Interviews mit 42 jungen Sprechenden, die nicht den typischen Anforderungen an 'ideale' dialektologische Gewährspersonen entsprechen, wird analysiert, wie ihre Sprachproduktionen im heutigen polylektalen Dialog aussehen. Zur Erfassung der lokalen Komponenten dieser Varietäten wird ein horizontales Vergleichsverfahren angewandt, das die Idiolekte an den Grundmundarten misst, wie sie im „Sprachatlas der deutschen Schweiz“ erfasst sind. Dieses Verfahren ermöglicht eine erfolgreiche Lokalisierung der untersuchten Varietäten und zeigt, dass viele dialektale Varianten mit den Grundmundarten übereinstimmen. Abweichungen von diesen Grundmundarten werden als Indizien für Veränderungen im Schweizerdeutschen interpretiert. Die Ergebnisse zeigen Konvergenzerscheinungen, die auf größere Dialektareale hinweisen, jedoch nicht zwangsläufig zu einer Annäherung an den Standard führen.