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Mistlers Abschied

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Mit Mistlers Abschied ist Louis Begley ein großer Roman gelungen, ein außerordentlich intensives, ein wundersam berührendes und fesselndes Buch. Es erzählt die Geschichte eines Mannes in den frühen Sechzigern, dem der Arzt soeben den schrecklichen Befund mitgeteilt hat: Krebs. Und: daß Thomas Mistler nur noch ein paar Wochen, vielleicht Monate, Lebenszeit hat. Mistler verschweigt seiner Frau Clara und seinem Sohn Sam die Lage, er reist vielmehr - für ein paar Tage - in das von ihm geliebte Venedig. Und in der »Stadt des Todes« inszeniert Mistler von nun an seinen »Exit«, den »Abschied«. Eine junge Frau taucht auf, eine stürmische, zugleich melancholische und bittere Affäre beginnt, dauert nicht lange, die Frau verläßt ihn. Ein Mann taucht auf, ein Mann von früher, eine andere Frau, ebenfalls eine Erscheinung aus alten Tagen, Bella oder Bunny mit Namen, in die Mistler einmal ungemein verliebt war und die er jetzt »haben« will - für eine letzte amour fou. Dazwischen meldet sich das normale Leben zu Wort: Mistler, Chef einer großen Werbeagentur, will seine Firma verkaufen, telefoniert unablässig mit seinem Anwalt, führt Gespräche mit Clara und Sam, dem er am Ende schreibt, daß er nur noch kurz zu leben hat - und immer wieder holen Erinnerungen Mistler ein, Erinnerungen, die ihn mit sich und seiner Situation konfrontieren.

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Mistlers Abschied, Louis Begley

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Pubblicato
1998
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(Copertina rigida)
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Lingua
Tedesco
Editore
Suhrkamp
Pubblicato
1998
Formato
Copertina rigida
Pagine
284
ISBN10
3518410008
ISBN13
9783518410004
Serie
Titolo originale
Mistler's exit
Valutazione
3,15 su 5
Descrizione
Mit Mistlers Abschied ist Louis Begley ein großer Roman gelungen, ein außerordentlich intensives, ein wundersam berührendes und fesselndes Buch. Es erzählt die Geschichte eines Mannes in den frühen Sechzigern, dem der Arzt soeben den schrecklichen Befund mitgeteilt hat: Krebs. Und: daß Thomas Mistler nur noch ein paar Wochen, vielleicht Monate, Lebenszeit hat. Mistler verschweigt seiner Frau Clara und seinem Sohn Sam die Lage, er reist vielmehr - für ein paar Tage - in das von ihm geliebte Venedig. Und in der »Stadt des Todes« inszeniert Mistler von nun an seinen »Exit«, den »Abschied«. Eine junge Frau taucht auf, eine stürmische, zugleich melancholische und bittere Affäre beginnt, dauert nicht lange, die Frau verläßt ihn. Ein Mann taucht auf, ein Mann von früher, eine andere Frau, ebenfalls eine Erscheinung aus alten Tagen, Bella oder Bunny mit Namen, in die Mistler einmal ungemein verliebt war und die er jetzt »haben« will - für eine letzte amour fou. Dazwischen meldet sich das normale Leben zu Wort: Mistler, Chef einer großen Werbeagentur, will seine Firma verkaufen, telefoniert unablässig mit seinem Anwalt, führt Gespräche mit Clara und Sam, dem er am Ende schreibt, daß er nur noch kurz zu leben hat - und immer wieder holen Erinnerungen Mistler ein, Erinnerungen, die ihn mit sich und seiner Situation konfrontieren.