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Darwinismus und Literatur

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  • 560pagine
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In den 1860er Jahren entsteht im fortschrittlichen „Darwinismus“ eine Einheit von wissenschafts-, gesellschafts- und kulturpolitischen Interessen; vor dem Hintergrund dieser Einheitswissenschaft treten Naturwissenschaft und Literatur in eine enge Wechselbeziehung. Stellvertretend dafür werden Leopold v. Sacher-Masochs Novelle Venus im Pelz sowie die Werke Minna Kautzkys und ihres Sohnes Karl Kautsky vorgestellt; anhand von zwei zentralen Texten der Literatur der Wiener Moderne, Ludwig von Andrians Der Garten der Erkenntnis und Richard Beer-Hofmanns Der Tod Georgs wird die literarische Verarbeitung des damals gängigen Degenerationsdiskurses gezeigt, während Peter Altenbergs Skizzenreihe Ashantee evolutionistische Motive aus der zeitgenössischen Anthropologie benutzt. An den Schriften der nahezu vergessenen Autorin Marie Eugenie delle Grazie und von Bertha von Suttner wird schließlich das Überleben des optimistischen Darwinismus in den bürgerlich-„radikalen“ Bewegungen der Jahrhundertwende beschrieben.

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Darwinismus und Literatur, Werner Michler

Lingua
Pubblicato
1999
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(In brossura),
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Danneggiato
Prezzo
5,54 €

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Titolo
Darwinismus und Literatur
Lingua
Tedesco
Editore
Böhlau
Pubblicato
1999
Formato
In brossura
Pagine
560
ISBN10
3205989457
ISBN13
9783205989455
Serie
Descrizione
In den 1860er Jahren entsteht im fortschrittlichen „Darwinismus“ eine Einheit von wissenschafts-, gesellschafts- und kulturpolitischen Interessen; vor dem Hintergrund dieser Einheitswissenschaft treten Naturwissenschaft und Literatur in eine enge Wechselbeziehung. Stellvertretend dafür werden Leopold v. Sacher-Masochs Novelle Venus im Pelz sowie die Werke Minna Kautzkys und ihres Sohnes Karl Kautsky vorgestellt; anhand von zwei zentralen Texten der Literatur der Wiener Moderne, Ludwig von Andrians Der Garten der Erkenntnis und Richard Beer-Hofmanns Der Tod Georgs wird die literarische Verarbeitung des damals gängigen Degenerationsdiskurses gezeigt, während Peter Altenbergs Skizzenreihe Ashantee evolutionistische Motive aus der zeitgenössischen Anthropologie benutzt. An den Schriften der nahezu vergessenen Autorin Marie Eugenie delle Grazie und von Bertha von Suttner wird schließlich das Überleben des optimistischen Darwinismus in den bürgerlich-„radikalen“ Bewegungen der Jahrhundertwende beschrieben.