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Prosopopoiia

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  • 305pagine
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Unter »politischen Personifikationen« versteht man die Darstellung von politischen Institutionen, abstrakten Begriffen oder auch Städten und Ländern als einzelne Personen in Kunst und Literatur. Dabei handelt es sich um eine Methode, die in Griechenland seit dem ausgehenden 5. Jahrhundert v. Chr. nachweisbar ist und zugleich die Krise der griechischen Polis widerspiegelt. Ziel des Buches ist die Erfassung dieser Personifikationen anhand der archäologischen, literarischen und epigraphischen Hinterlassenschaft, die Herausarbeitung der historischen Umstände, die zu ihrer Entstehung führten sowie eine genaue Analyse der ikonographischen Vorbilder, die für diese Personifikationen verwendet wurden. Besonderes Gewicht wird auf ihre Funktion im Spannungsfeld von Politik und Gesellschaft vom 4. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr. gelegt. Dabei werden politische Personifikationen als eine der griechischen Denkweise entsprechende Methode begriffen, historische und soziale Umbrüche intellektuell zu verarbeiten.

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Prosopopoiia, Wolfgang Messerschmidt

Lingua
Pubblicato
2003
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(Copertina rigida)
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Titolo
Prosopopoiia
Lingua
Tedesco
Editore
Böhlau
Pubblicato
2003
Formato
Copertina rigida
Pagine
305
ISBN10
3412130028
ISBN13
9783412130022
Serie
Descrizione
Unter »politischen Personifikationen« versteht man die Darstellung von politischen Institutionen, abstrakten Begriffen oder auch Städten und Ländern als einzelne Personen in Kunst und Literatur. Dabei handelt es sich um eine Methode, die in Griechenland seit dem ausgehenden 5. Jahrhundert v. Chr. nachweisbar ist und zugleich die Krise der griechischen Polis widerspiegelt. Ziel des Buches ist die Erfassung dieser Personifikationen anhand der archäologischen, literarischen und epigraphischen Hinterlassenschaft, die Herausarbeitung der historischen Umstände, die zu ihrer Entstehung führten sowie eine genaue Analyse der ikonographischen Vorbilder, die für diese Personifikationen verwendet wurden. Besonderes Gewicht wird auf ihre Funktion im Spannungsfeld von Politik und Gesellschaft vom 4. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr. gelegt. Dabei werden politische Personifikationen als eine der griechischen Denkweise entsprechende Methode begriffen, historische und soziale Umbrüche intellektuell zu verarbeiten.