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Im Raume lesen wir die Zeit

Über Zivilisationsgeschichte und Geopolitik

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Eine wunderbare Lektüre ... Karl Schlögel ist ein grandioser Landschaftsmaler, besonders in der Charakterisierung osteuropäischer Räume. Er hat ein Werk der Leidenschaft geschaffen, das in der Geschichtswissenschaft nur selten vorkommt. Hier hat ein König gebaut, der noch vielen Kärrnern Arbeit geben wird. Schlögel vermisst Europa neu und bietet ein Buch von tiefem Ernst und großer Leichtigkeit, das sowohl Pamphlet als auch Spurenlese ist. Es glüht von innen. Man kann an jedem Punkt in das Buch einsteigen und neugierig auf Haupt- und Nebenwegen vom Wissen über den Raum flanieren. Der Inhalt hat seine passende Form gefunden. Ein Dutzend Jahre nach dem Untergang des sowjetischen Imperiums zieht Schlögel eine methodische Bilanz und liefert einige der eindrucksvollsten Schilderungen des wieder erwachenden Osteuropa. Sein Werk lässt die ersten Linien eines neuen europäischen 'Geschichtshorizontes' durchschimmern. Schlögel gilt als einer der versiertesten historiografischen Virtuosen und ist unter den deutschen Osteuropa-Historikern eine Ausnahmeerscheinung. Er kombiniert journalistischen Spürsinn mit sprachlicher Eleganz.

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Im Raume lesen wir die Zeit, Karl Schlögel

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Pubblicato
2003
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(Copertina rigida)
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Sottotitolo
Über Zivilisationsgeschichte und Geopolitik
Lingua
Tedesco
Editore
Hanser
Pubblicato
2003
Formato
Copertina rigida
Pagine
567
ISBN10
3446257136
ISBN13
9783446257139
Serie
Titolo originale
Im Raume lesen wir die Zeit
Valutazione
3,7 su 5
Descrizione
Eine wunderbare Lektüre ... Karl Schlögel ist ein grandioser Landschaftsmaler, besonders in der Charakterisierung osteuropäischer Räume. Er hat ein Werk der Leidenschaft geschaffen, das in der Geschichtswissenschaft nur selten vorkommt. Hier hat ein König gebaut, der noch vielen Kärrnern Arbeit geben wird. Schlögel vermisst Europa neu und bietet ein Buch von tiefem Ernst und großer Leichtigkeit, das sowohl Pamphlet als auch Spurenlese ist. Es glüht von innen. Man kann an jedem Punkt in das Buch einsteigen und neugierig auf Haupt- und Nebenwegen vom Wissen über den Raum flanieren. Der Inhalt hat seine passende Form gefunden. Ein Dutzend Jahre nach dem Untergang des sowjetischen Imperiums zieht Schlögel eine methodische Bilanz und liefert einige der eindrucksvollsten Schilderungen des wieder erwachenden Osteuropa. Sein Werk lässt die ersten Linien eines neuen europäischen 'Geschichtshorizontes' durchschimmern. Schlögel gilt als einer der versiertesten historiografischen Virtuosen und ist unter den deutschen Osteuropa-Historikern eine Ausnahmeerscheinung. Er kombiniert journalistischen Spürsinn mit sprachlicher Eleganz.