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Tisa von der Schulenburg

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  • 263pagine
  • 10 ore di lettura

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Tisa von der Schulenburg (1903-2001), Tochter eines preußischen Generals, erhielt eine traditionelle Erziehung an einer kaiserlich-preußischen Eliteschule. Nach dem Krieg, ermutigt von Max Liebermann, strebte sie eine Künstlerkarriere an und besuchte die Berliner Kunstakademie. Nach ihrer Heirat bewegte sie sich im intellektuellen deutsch-jüdischen Milieu um den Bankier Hugo Simon. Nach der Machtergreifung emigrierte sie mit ihrem Mann nach England, wo sie 1936/37 die englischen Bergarbeiter unterstützte. 1939 kehrte sie nach Deutschland zurück, da sie für eine Nazi gehalten wurde. Nach einer zweiten Ehe „überwinterte“ sie im Krieg auf einem Mecklenburger Landgut und kam über ihren Bruder mit dem deutschen Widerstand in Kontakt. Nach dem Krieg begann sie als Journalistin und fand erneut Zugang zum Bergarbeitermilieu. Sie konvertierte zum katholischen Glauben und trat 1950 in ein Kloster ein, wo sie bis zu ihrem Tod lebte. Während ihrer Lebenszeit schuf sie zahlreiche Zeichnungen und Plastiken, die Leid und Ungerechtigkeit anprangerten. Ihre Werke sind geprägt von einer tiefen Humanität und solidarisieren sich mit den Opfern von Kriegen und Verfolgungen. Das Buch schildert ihren Lebensweg, der die Geschichte des 20. Jahrhunderts widerspiegelt, und zeigt ihre kompromisslose Haltung gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung.

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Tisa von der Schulenburg, Klaus Kösters

Lingua
Pubblicato
2003
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(Copertina rigida)
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Titolo
Tisa von der Schulenburg
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2003
Formato
Copertina rigida
Pagine
263
ISBN10
3402056445
ISBN13
9783402056448
Serie
Descrizione
Tisa von der Schulenburg (1903-2001), Tochter eines preußischen Generals, erhielt eine traditionelle Erziehung an einer kaiserlich-preußischen Eliteschule. Nach dem Krieg, ermutigt von Max Liebermann, strebte sie eine Künstlerkarriere an und besuchte die Berliner Kunstakademie. Nach ihrer Heirat bewegte sie sich im intellektuellen deutsch-jüdischen Milieu um den Bankier Hugo Simon. Nach der Machtergreifung emigrierte sie mit ihrem Mann nach England, wo sie 1936/37 die englischen Bergarbeiter unterstützte. 1939 kehrte sie nach Deutschland zurück, da sie für eine Nazi gehalten wurde. Nach einer zweiten Ehe „überwinterte“ sie im Krieg auf einem Mecklenburger Landgut und kam über ihren Bruder mit dem deutschen Widerstand in Kontakt. Nach dem Krieg begann sie als Journalistin und fand erneut Zugang zum Bergarbeitermilieu. Sie konvertierte zum katholischen Glauben und trat 1950 in ein Kloster ein, wo sie bis zu ihrem Tod lebte. Während ihrer Lebenszeit schuf sie zahlreiche Zeichnungen und Plastiken, die Leid und Ungerechtigkeit anprangerten. Ihre Werke sind geprägt von einer tiefen Humanität und solidarisieren sich mit den Opfern von Kriegen und Verfolgungen. Das Buch schildert ihren Lebensweg, der die Geschichte des 20. Jahrhunderts widerspiegelt, und zeigt ihre kompromisslose Haltung gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung.