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Die Zukunft des Krieges

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Der israelische Militärhistoriker Martin van Creveld ist bekannt für seine klare historische Diagnostik, die oft provokant für unvorbereitete Leser ist. Mit dem Gestus eines Universalhistorikers kehrt er überkommene Denkmuster um und hat dadurch in Fachkreisen und darüber hinaus erhebliches Gewicht. Als Professor an der Hebrew-Universität in Jerusalem berät er verschiedene Regierungen und ist häufig im Pentagon zu Gast. Dort wird man sich an seine Mahnungen erinnert haben, dass der Krieg in seiner bisherigen Form der Geschichte angehört und durch neue Formen des bewaffneten Kampfes ersetzt wird, die neue Strategien erfordern. Die Rede ist von organisiertem Terror und "Low Intensity Conflicts", in denen die Akteure nicht mehr eindeutig identifizierbare staatliche Armeen sind, sondern schwer fassbare Netzwerke. Die Zukunft des Krieges ist eine Rückschau auf seine Entwicklung in taktischer, technischer und (völker-)rechtlicher Hinsicht. Entstanden in den späten 80er-Jahren, als die Umwälzungen in der Sowjetunion noch nicht absehbar waren, zeigt van Crevelds Weitsicht, da vieles seiner Prognosen bereits Realität geworden ist. Seine Aussage, dass die Grenzen zwischen Öffentlichem und Privatem, Regierung und Volk, Militärischem und Zivilem verschwimmen, hat heute eine alarmierende Relevanz. Ein bemerkenswertes Werk, das große Aufmerksamkeit verdient.

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Die Zukunft des Krieges, Martin Van Creveld

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Pubblicato
2004
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(In brossura)
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Lingua
Tedesco
Editore
Murmann
Pubblicato
2004
Formato
In brossura
ISBN10
3938017147
ISBN13
9783938017142
Serie
Titolo originale
The transformation of war
Valutazione
4,65 su 5
Descrizione
Der israelische Militärhistoriker Martin van Creveld ist bekannt für seine klare historische Diagnostik, die oft provokant für unvorbereitete Leser ist. Mit dem Gestus eines Universalhistorikers kehrt er überkommene Denkmuster um und hat dadurch in Fachkreisen und darüber hinaus erhebliches Gewicht. Als Professor an der Hebrew-Universität in Jerusalem berät er verschiedene Regierungen und ist häufig im Pentagon zu Gast. Dort wird man sich an seine Mahnungen erinnert haben, dass der Krieg in seiner bisherigen Form der Geschichte angehört und durch neue Formen des bewaffneten Kampfes ersetzt wird, die neue Strategien erfordern. Die Rede ist von organisiertem Terror und "Low Intensity Conflicts", in denen die Akteure nicht mehr eindeutig identifizierbare staatliche Armeen sind, sondern schwer fassbare Netzwerke. Die Zukunft des Krieges ist eine Rückschau auf seine Entwicklung in taktischer, technischer und (völker-)rechtlicher Hinsicht. Entstanden in den späten 80er-Jahren, als die Umwälzungen in der Sowjetunion noch nicht absehbar waren, zeigt van Crevelds Weitsicht, da vieles seiner Prognosen bereits Realität geworden ist. Seine Aussage, dass die Grenzen zwischen Öffentlichem und Privatem, Regierung und Volk, Militärischem und Zivilem verschwimmen, hat heute eine alarmierende Relevanz. Ein bemerkenswertes Werk, das große Aufmerksamkeit verdient.