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Lebensmut im Wartesaal

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Nach der Niederlage Deutschlands im Zweiten Weltkrieg wurden mehr als hunderttausend jüdische Überlebende des Holocaust in von den Alliierten betriebene Lager für Vertriebene (DPs) transportiert. In dieser neuen Geschichte bieten die Historikerinnen Angelika Königseder und Juliane Wetzel eine soziale und kulturelle Geschichte der Vertriebene-Lager nach dem Zweiten Weltkrieg. Beginnend mit der Entdeckung der Konzentrationslager durch die Alliierten beschreiben Königseder und Wetzel die unzureichenden Vorbereitungen für die Überlebenden. Die Soldaten waren schlecht ausgerüstet, um mit den physischen und psychischen Belastungen ihrer Schützlinge umzugehen, doch bald trafen amerikanische Rabbiner ein, um den Überlebenden bei der Bewältigung zu helfen. Die Historikerinnen widmen auch der autonomen jüdischen Lebensweise in und um die Lager Aufmerksamkeit: Theatergruppen und Orchester florierten, Schulen wurden gegründet, ein Tuberkulosekrankenhaus und eine Klinik für DPs wurden eingerichtet, und Untergrundorganisationen kümmerten sich um illegale Einwanderung nach Israel und bildeten Soldaten aus, um in Palästina zu kämpfen. Gestützt auf Originaldokumente und die Arbeiten anderer Historiker beleuchtet "Warten auf Hoffnung" eine weitgehend unbekannte Periode in der Nachkriegsgeschichte der Juden und zeigt, dass das Leiden der Überlebenden mit dem Krieg nicht endete.

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Lebensmut im Wartesaal, Angelika Königseder

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Pubblicato
1994
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(In brossura),
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Danneggiato
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3,89 €

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Lingua
Tedesco
Pubblicato
1994
Formato
In brossura
ISBN10
359610761X
ISBN13
9783596107612
Serie
Valutazione
5 su 5
Descrizione
Nach der Niederlage Deutschlands im Zweiten Weltkrieg wurden mehr als hunderttausend jüdische Überlebende des Holocaust in von den Alliierten betriebene Lager für Vertriebene (DPs) transportiert. In dieser neuen Geschichte bieten die Historikerinnen Angelika Königseder und Juliane Wetzel eine soziale und kulturelle Geschichte der Vertriebene-Lager nach dem Zweiten Weltkrieg. Beginnend mit der Entdeckung der Konzentrationslager durch die Alliierten beschreiben Königseder und Wetzel die unzureichenden Vorbereitungen für die Überlebenden. Die Soldaten waren schlecht ausgerüstet, um mit den physischen und psychischen Belastungen ihrer Schützlinge umzugehen, doch bald trafen amerikanische Rabbiner ein, um den Überlebenden bei der Bewältigung zu helfen. Die Historikerinnen widmen auch der autonomen jüdischen Lebensweise in und um die Lager Aufmerksamkeit: Theatergruppen und Orchester florierten, Schulen wurden gegründet, ein Tuberkulosekrankenhaus und eine Klinik für DPs wurden eingerichtet, und Untergrundorganisationen kümmerten sich um illegale Einwanderung nach Israel und bildeten Soldaten aus, um in Palästina zu kämpfen. Gestützt auf Originaldokumente und die Arbeiten anderer Historiker beleuchtet "Warten auf Hoffnung" eine weitgehend unbekannte Periode in der Nachkriegsgeschichte der Juden und zeigt, dass das Leiden der Überlebenden mit dem Krieg nicht endete.