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"Wer schweigt, wird schuldig!"

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  • 270pagine
  • 10 ore di lettura

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Der »Offene Brief« - Tradition und Gegenwart einer brisanten publizistischen Form. Die Anthologie begleitet eine Ausstellung über den Offenen Brief in den Museen für Kommunikation in Nürnberg (27.6.-28.10.2007) und Frankfurt am Main (28.11.2007-20.1.2008). Selbst Angela Merkel schreibt Offene Briefe - an die »Lieben Bürgerinnen und Bürger«. Doch dieses Instrument der politischen Meinungsbildung ist nur die Schwundstufe einer ebenso spannenden wie einflussreichen publizistischen Form. Wie Autoren Offene Briefe einsetzten, um zu ehren, zu schmähen, zu mahnen, zu bekennen oder sich wichtig zu machen, wie sie durch die Publikation der Briefe Ruhm oder Schande auf ihre Häupter häuften, wie erfolgreich oder erfolglos ihre Schreiben waren, zeigt diese Sammlung von 28 Beispielen aus fünf Jahrhunderten. Da hetzt Thomas Müntzer zum Kampf auf, Heinrich Heine macht sich über das Verbot des »Jungen Deutschland« lustig, Heinrich Mann fordert von Reichskanzler Gustav Streseman »Diktatur der Vernunft«, Bertolt Brecht warnt vor der Wiederbewaffnung, und Ulrike Meinhof konfrontiert die Schahgemahlin Farah Diba mit der persischen Wirklichkeit.

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"Wer schweigt, wird schuldig!", Bernhard Rolf

Lingua
Pubblicato
2007
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(Copertina rigida)
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Titolo
"Wer schweigt, wird schuldig!"
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2007
Formato
Copertina rigida
Pagine
270
ISBN10
3835302175
ISBN13
9783835302174
Serie
Descrizione
Der »Offene Brief« - Tradition und Gegenwart einer brisanten publizistischen Form. Die Anthologie begleitet eine Ausstellung über den Offenen Brief in den Museen für Kommunikation in Nürnberg (27.6.-28.10.2007) und Frankfurt am Main (28.11.2007-20.1.2008). Selbst Angela Merkel schreibt Offene Briefe - an die »Lieben Bürgerinnen und Bürger«. Doch dieses Instrument der politischen Meinungsbildung ist nur die Schwundstufe einer ebenso spannenden wie einflussreichen publizistischen Form. Wie Autoren Offene Briefe einsetzten, um zu ehren, zu schmähen, zu mahnen, zu bekennen oder sich wichtig zu machen, wie sie durch die Publikation der Briefe Ruhm oder Schande auf ihre Häupter häuften, wie erfolgreich oder erfolglos ihre Schreiben waren, zeigt diese Sammlung von 28 Beispielen aus fünf Jahrhunderten. Da hetzt Thomas Müntzer zum Kampf auf, Heinrich Heine macht sich über das Verbot des »Jungen Deutschland« lustig, Heinrich Mann fordert von Reichskanzler Gustav Streseman »Diktatur der Vernunft«, Bertolt Brecht warnt vor der Wiederbewaffnung, und Ulrike Meinhof konfrontiert die Schahgemahlin Farah Diba mit der persischen Wirklichkeit.