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Das Uneinholbare

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Die in diesem Band vereinigten Beiträge zu einem zeitgenössischen Begriff von Metaphysik sind über fast zwei Jahrzehnte entstanden und knüpfen an mein 1987 erschienenes Werk an. Sie vertiefen die Verbindung zwischen Wittgenstein und Heidegger in einen Kontext, der auch die Phänomenologie und die Existenzphilosophie einbezieht. Ein zentrales Thema ist die Zeit, die als Inbegriff des menschlichen Seins betrachtet wird, jedoch in ihrer Vollständigkeit unerreichbar bleibt. Diese Thematik wurde mir besonders im Rahmen der praktischen Philosophie bewusst, wo ich die Fragen der Begründung untersuchte. Im letzten Kapitel des Bandes werden Beiträge zusammengefasst, die eine Brücke zu den Prinzipienfragen der praktischen Philosophie schlagen, die ich als „Unantastbares“ behandelt habe. Der Begriff des „Unfassbaren“ fungiert dabei als Überkreuzungspunkt zwischen der eudaimonistischen Perspektive, die ich in meinem Buch über den „guten Staat“ entwickelt habe, und der Idee einer indirekten Metaphysik. Diese Metaphysik orientiert sich an den kritischen Ansätzen der Gegenwartsphilosophie und versucht, sich in diesem Spannungsfeld zu bewähren.

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Das Uneinholbare, Walter Schweidler

Lingua
Pubblicato
2008
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(Copertina rigida)
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Titolo
Das Uneinholbare
Lingua
Tedesco
Editore
Alber
Pubblicato
2008
Formato
Copertina rigida
Pagine
412
ISBN10
3495482997
ISBN13
9783495482995
Serie
Descrizione
Die in diesem Band vereinigten Beiträge zu einem zeitgenössischen Begriff von Metaphysik sind über fast zwei Jahrzehnte entstanden und knüpfen an mein 1987 erschienenes Werk an. Sie vertiefen die Verbindung zwischen Wittgenstein und Heidegger in einen Kontext, der auch die Phänomenologie und die Existenzphilosophie einbezieht. Ein zentrales Thema ist die Zeit, die als Inbegriff des menschlichen Seins betrachtet wird, jedoch in ihrer Vollständigkeit unerreichbar bleibt. Diese Thematik wurde mir besonders im Rahmen der praktischen Philosophie bewusst, wo ich die Fragen der Begründung untersuchte. Im letzten Kapitel des Bandes werden Beiträge zusammengefasst, die eine Brücke zu den Prinzipienfragen der praktischen Philosophie schlagen, die ich als „Unantastbares“ behandelt habe. Der Begriff des „Unfassbaren“ fungiert dabei als Überkreuzungspunkt zwischen der eudaimonistischen Perspektive, die ich in meinem Buch über den „guten Staat“ entwickelt habe, und der Idee einer indirekten Metaphysik. Diese Metaphysik orientiert sich an den kritischen Ansätzen der Gegenwartsphilosophie und versucht, sich in diesem Spannungsfeld zu bewähren.