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Netzwerke des Konservatismus

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Die aristokratische Vergangenheit Berns prägt die Gesellschaft und Politik bis heute. Madame de Meuron bleibt als Berner Original in Erinnerung, doch sie war nicht die einzige, die aristokratische Werte lebte. Das Berner Patriziat stützte sich zur Wahrung seiner symbolischen Herrschaft auf die Burgergemeinde, die seit 1831 die Heimat der patrizischen und altbürgerlichen Geschlechter sowie später eingetretener Familien bildete. Außerhalb der Burgergemeinde engagierte sich das Patriziat in konservativen Vereinen und Parteien, zunächst im Widerstand gegen die demokratische Verfassung und später während des 'Burgersturms' gegen Bestrebungen zur Abschaffung der Burgergemeinden. In der Zwischenkriegszeit kam eine Aufbruchstimmung auf, als Vertreter der Patriziergeschlechter in rechtskonservativen und frontistischen Organisationen aktiv wurden, in der Hoffnung auf eine autoritäre oder aristokratische Erneuerung. Bern zeigt, dass überkommene Institutionen und sozialmoralische Milieus bestehen bleiben. Die Burgergemeinde, die reichste Korporation der Schweiz und Eigentümerin eines Drittels des stadtbernischen Bodens, wird als soziale und kulturelle Institution zugunsten der Allgemeinheit wahrgenommen. Ihre kulturpolitischen Aktivitäten, wie die Beteiligung am Bernischen Historischen Museum oder die 'Rettung' von Altstadthäusern, sowie ihre Rolle als mächtige Akteurin in politischen Prozessen, bleiben oft im Hintergrund.

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Netzwerke des Konservatismus, Katrin Rieder

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Pubblicato
2008,
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