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Urbanes lernen

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„Urbanes Lernen“ thematisiert den öffentlichen Raum als Lernraum und untersucht künstlerische Praxen sowie Aneignungs- und Bildungsprozesse in diesem Kontext. Urbanität wird als Spannung zwischen physischer Nähe und sozialer Distanz verstanden. Die Nutzung des öffentlichen Raums und dessen Definition unterliegen ständigen Aushandlungsprozessen. Welche Bedingungen finden Menschen im urbanen Raum vor und wie wird dort gelernt? Kollektive und partizipative künstlerische Praktiken intervenieren und können Bildungsprozesse anstoßen. Der öffentliche Raum dient als Bewegungs-, Begegnungs- und Lebensraum für verschiedene Gruppen, auch für jene mit eingeschränkter Teilhabe. Wie eignen sich Kinder und Jugendliche angesichts von Kommerzialisierung und Pädagogisierung städtischen Raum an? Was lernen Bettlerinnen über Stadtkultur? Welche Selbstrepräsentationsformen entwickeln queere Aktivist_innen? Die Beiträge laden zu Street Training ein, präsentieren künstlerische Interventionen gegen Heteronormativität und Antiziganismus und reflektieren Stadtspaziergänge als urbane Wissensproduktion. Sie hinterfragen das Verhältnis von Alltagswissen, Stadtplanung und geforderter Partizipation, schreiben „Stadtgeschichte von unten“ und erkunden, wie neue urbane (Frei)Räume als Lern- und Verlernorte in Wien und anderswo geschaffen werden können.

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Urbanes lernen, Marion Thuswald

Lingua
Pubblicato
2010
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(In brossura)
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Titolo
Urbanes lernen
Lingua
Inglese
Editore
Löcker
Pubblicato
2010
Formato
In brossura
ISBN10
3854095740
ISBN13
9783854095743
Serie
Descrizione
„Urbanes Lernen“ thematisiert den öffentlichen Raum als Lernraum und untersucht künstlerische Praxen sowie Aneignungs- und Bildungsprozesse in diesem Kontext. Urbanität wird als Spannung zwischen physischer Nähe und sozialer Distanz verstanden. Die Nutzung des öffentlichen Raums und dessen Definition unterliegen ständigen Aushandlungsprozessen. Welche Bedingungen finden Menschen im urbanen Raum vor und wie wird dort gelernt? Kollektive und partizipative künstlerische Praktiken intervenieren und können Bildungsprozesse anstoßen. Der öffentliche Raum dient als Bewegungs-, Begegnungs- und Lebensraum für verschiedene Gruppen, auch für jene mit eingeschränkter Teilhabe. Wie eignen sich Kinder und Jugendliche angesichts von Kommerzialisierung und Pädagogisierung städtischen Raum an? Was lernen Bettlerinnen über Stadtkultur? Welche Selbstrepräsentationsformen entwickeln queere Aktivist_innen? Die Beiträge laden zu Street Training ein, präsentieren künstlerische Interventionen gegen Heteronormativität und Antiziganismus und reflektieren Stadtspaziergänge als urbane Wissensproduktion. Sie hinterfragen das Verhältnis von Alltagswissen, Stadtplanung und geforderter Partizipation, schreiben „Stadtgeschichte von unten“ und erkunden, wie neue urbane (Frei)Räume als Lern- und Verlernorte in Wien und anderswo geschaffen werden können.