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Preußen in Ägypten, Ägypten in Preußen

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  • 271pagine
  • 10 ore di lettura

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Im 19. Jahrhundert führte die Begegnung von Preußen und Ägypten zur Etablierung der Ägyptologie in Deutschland und zum Bau des Neuen Museums. Dieses Haus, entworfen von Gelehrten, gestaltet von Künstlern und finanziert von einem visionären Monarchen, erlebt nach Zerstörung und langem Stillstand eine neue Ära. Die Anfänge seiner Geschichte sind eng mit politischen und historischen Kontexten sowie mit den handelnden Personen verknüpft. Die Akteure in den Beiträgen dieses Bandes spielen jeweils eine bedeutende Rolle und setzen individuelle Akzente. Zentral ist der Ägyptologe Richard Lepsius, der von 1842 bis 1845 eine Expeditionsgruppe durch Ägypten und den Sudan führte. Seine Lebenslinie kreuzte sich mit der vieler Protagonisten, die alle den großen Gedanken teilten, „der ägyptischen Kunst eine bedeutende Stelle zu gewähren“. Die Erforschung dieser alten Kultur fand im Spannungsfeld zwischen Orientalismus und Kolonialismus statt. Durch das Entwirren der politischen und persönlichen Fäden können neue Perspektiven für die Aneignung im 21. Jahrhundert entstehen, insbesondere an historischer Stätte in Berlin.

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Preußen in Ägypten, Ägypten in Preußen, Ingelore Hafemann

Lingua
Pubblicato
2010
Rilegatura
(Copertina rigida)
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Titolo
Preußen in Ägypten, Ägypten in Preußen
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2010
Formato
Copertina rigida
Pagine
271
ISBN10
3865991041
ISBN13
9783865991041
Serie
Descrizione
Im 19. Jahrhundert führte die Begegnung von Preußen und Ägypten zur Etablierung der Ägyptologie in Deutschland und zum Bau des Neuen Museums. Dieses Haus, entworfen von Gelehrten, gestaltet von Künstlern und finanziert von einem visionären Monarchen, erlebt nach Zerstörung und langem Stillstand eine neue Ära. Die Anfänge seiner Geschichte sind eng mit politischen und historischen Kontexten sowie mit den handelnden Personen verknüpft. Die Akteure in den Beiträgen dieses Bandes spielen jeweils eine bedeutende Rolle und setzen individuelle Akzente. Zentral ist der Ägyptologe Richard Lepsius, der von 1842 bis 1845 eine Expeditionsgruppe durch Ägypten und den Sudan führte. Seine Lebenslinie kreuzte sich mit der vieler Protagonisten, die alle den großen Gedanken teilten, „der ägyptischen Kunst eine bedeutende Stelle zu gewähren“. Die Erforschung dieser alten Kultur fand im Spannungsfeld zwischen Orientalismus und Kolonialismus statt. Durch das Entwirren der politischen und persönlichen Fäden können neue Perspektiven für die Aneignung im 21. Jahrhundert entstehen, insbesondere an historischer Stätte in Berlin.