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Afrika mit eigenen Augen

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  • 271pagine
  • 10 ore di lettura

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»Afrika mit eigenen Augen« bietet einen anderen Blick auf die Begegnung mit Afrika im 19. Jahrhundert. Mitunter entwickelte sich Dialogisches zwischen Afrika und Europa, auch wo ein ursprünglich militärischer oder missionarischer Auftrag dies zunächst nicht zuzulassen schien. Einen deutschen Offizier wie Hans Paasche ließ seine Ostafrikaerfahrung zum entschiedenen Kriegsgegner werden. Der Kunsthistoriker Carl Einstein relativierte 500 Jahre abendländische Kunstgeschichte am Maßstab der afrikanischen Plastik. Französische und deutsche Künstler der Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts erneuerten an afrikanischen Masken und Statuetten ihre eigene Kunst. Gezeigt werden hervorragende afrikanische Objekte aus renommierten Sammlungen. Zugleich wird danach gefragt, wie die Kultobjekte aus dem schwarzen Kontinent in begehrte europäische Kunstobjekte umgewandelt wurden. Waren Kultobjekte oft deshalb wirksam, weil sie im Dunkeln oder verhüllt ihre religiöse Kraft entfalteten, musste das Ausstellungs- und Sammlungsobjekt prinzipiell sichtbar sein. Was im Kult nur absoluten Wert haben konnte, erhielt in Europa bald einen Auktions- oder Versicherungswert.

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Afrika mit eigenen Augen, Till Förster

Lingua
Pubblicato
2012
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(Copertina rigida)
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Titolo
Afrika mit eigenen Augen
Lingua
Tedesco
Editore
Athena
Pubblicato
2012
Formato
Copertina rigida
Pagine
271
ISBN10
3898964817
ISBN13
9783898964814
Serie
Descrizione
»Afrika mit eigenen Augen« bietet einen anderen Blick auf die Begegnung mit Afrika im 19. Jahrhundert. Mitunter entwickelte sich Dialogisches zwischen Afrika und Europa, auch wo ein ursprünglich militärischer oder missionarischer Auftrag dies zunächst nicht zuzulassen schien. Einen deutschen Offizier wie Hans Paasche ließ seine Ostafrikaerfahrung zum entschiedenen Kriegsgegner werden. Der Kunsthistoriker Carl Einstein relativierte 500 Jahre abendländische Kunstgeschichte am Maßstab der afrikanischen Plastik. Französische und deutsche Künstler der Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts erneuerten an afrikanischen Masken und Statuetten ihre eigene Kunst. Gezeigt werden hervorragende afrikanische Objekte aus renommierten Sammlungen. Zugleich wird danach gefragt, wie die Kultobjekte aus dem schwarzen Kontinent in begehrte europäische Kunstobjekte umgewandelt wurden. Waren Kultobjekte oft deshalb wirksam, weil sie im Dunkeln oder verhüllt ihre religiöse Kraft entfalteten, musste das Ausstellungs- und Sammlungsobjekt prinzipiell sichtbar sein. Was im Kult nur absoluten Wert haben konnte, erhielt in Europa bald einen Auktions- oder Versicherungswert.