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Lüge! Alles Lüge!

Aufzeichnungen des Eichmann-Verhörers

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  • 347pagine
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Wie übersteht man 275 Stunden allein mit Adolf Eichmann? Avner Werner Less hat genau das erlebt und Bettina Stangneth rekonstruiert nun das Buch, das der Eichmann-Verhörer selbst nicht beenden konnte. 1960, als man ihn bat, Eichmann zu verhören, wollte Less am liebsten davongelaufen. Er hatte zu viele Menschen im Holocaust verloren, entschied sich jedoch, um zu verstehen. Er begann zu schreiben, notierte Gedanken und Fragen, die im offiziellen Verhörprotokoll keinen Platz fanden, und dokumentierte seinen Ekel und seine Beobachtungen. Mit scharfer Urteilskraft und feinem Sarkasmus wollte er der Welt erklären, was er über Eichmann gelernt hatte. Stangneth kombiniert Less’ Aufzeichnungen mit Gesprächen mit seinem Sohn und Freunden, was die Verflechtung von Dokumentation und Biografie zu einem besonderen Leseerlebnis macht. Der Leser wird dem Mann nahe, der Eichmann überlebte, weil er trotz allem ein glücklicher Mensch blieb und sich nicht davon abhalten ließ, Gedichte zu schreiben, selbst nach Auschwitz.

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Lüge! Alles Lüge!, Avner W. Less

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Pubblicato
2012
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(Copertina rigida),
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Titolo
Lüge! Alles Lüge!
Sottotitolo
Aufzeichnungen des Eichmann-Verhörers
Lingua
Tedesco
Editore
Arche
Pubblicato
2012
Formato
Copertina rigida
Pagine
347
ISBN10
3716026891
ISBN13
9783716026892
Serie
Valutazione
5 su 5
Descrizione
Wie übersteht man 275 Stunden allein mit Adolf Eichmann? Avner Werner Less hat genau das erlebt und Bettina Stangneth rekonstruiert nun das Buch, das der Eichmann-Verhörer selbst nicht beenden konnte. 1960, als man ihn bat, Eichmann zu verhören, wollte Less am liebsten davongelaufen. Er hatte zu viele Menschen im Holocaust verloren, entschied sich jedoch, um zu verstehen. Er begann zu schreiben, notierte Gedanken und Fragen, die im offiziellen Verhörprotokoll keinen Platz fanden, und dokumentierte seinen Ekel und seine Beobachtungen. Mit scharfer Urteilskraft und feinem Sarkasmus wollte er der Welt erklären, was er über Eichmann gelernt hatte. Stangneth kombiniert Less’ Aufzeichnungen mit Gesprächen mit seinem Sohn und Freunden, was die Verflechtung von Dokumentation und Biografie zu einem besonderen Leseerlebnis macht. Der Leser wird dem Mann nahe, der Eichmann überlebte, weil er trotz allem ein glücklicher Mensch blieb und sich nicht davon abhalten ließ, Gedichte zu schreiben, selbst nach Auschwitz.