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Die Madonnenskulpturen des Giovanni Pisano

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  • 331pagine
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Giovanni Pisano (aktiv ca. 1265–1314) zählt zu den einflussreichsten Künstlern des italienischen Spätmittelalters. Die stilkritische Betrachtung von Werken wie der Madonna del Colloquio um 1280 im Pisaner Dommuseum, der Scrovegni-Madonna um 1305 in der Arenakapelle in Padua oder auch der Madonna della Cintola um 1312 im Dom von Prato zeigt auf, dass er als Bildhauer den Weg seines Vaters und Lehrmeisters, Nicola Pisano (aktiv ca. 1260–1278), fortsetzte: Giovanni Pisano studierte die antike Plastik, wurde zu einem zentralen Vermittler im Kulturtransfer zwischen der französischen und der italienischen Skulptur und prägte darüber hinaus einen neuen Materialstil, der sich an der Elfenbeinkunst orientierte. In einer Zeit, als die Darstellung der Jungfrau Maria mit dem Kind zu den wichtigsten künstlerischen Aufgaben zählte, ließ sich Giovanni Pisano von herausragenden Beispielen der französischen Monumentalskulptur und Elfenbeinschnitzerei inspirieren, die sich im ausgehenden 13. und beginnenden 14. Jahrhundert an Orten wie Paris, Saint-Denis, Reims und sehr wahrscheinlich auch in Italien selbst befanden.

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Die Madonnenskulpturen des Giovanni Pisano, Kai Hohenfeld

Lingua
Pubblicato
2014
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(Copertina rigida)
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Titolo
Die Madonnenskulpturen des Giovanni Pisano
Lingua
Tedesco
Editore
VDG
Pubblicato
2014
Formato
Copertina rigida
Pagine
331
ISBN10
3897398214
ISBN13
9783897398214
Serie
Descrizione
Giovanni Pisano (aktiv ca. 1265–1314) zählt zu den einflussreichsten Künstlern des italienischen Spätmittelalters. Die stilkritische Betrachtung von Werken wie der Madonna del Colloquio um 1280 im Pisaner Dommuseum, der Scrovegni-Madonna um 1305 in der Arenakapelle in Padua oder auch der Madonna della Cintola um 1312 im Dom von Prato zeigt auf, dass er als Bildhauer den Weg seines Vaters und Lehrmeisters, Nicola Pisano (aktiv ca. 1260–1278), fortsetzte: Giovanni Pisano studierte die antike Plastik, wurde zu einem zentralen Vermittler im Kulturtransfer zwischen der französischen und der italienischen Skulptur und prägte darüber hinaus einen neuen Materialstil, der sich an der Elfenbeinkunst orientierte. In einer Zeit, als die Darstellung der Jungfrau Maria mit dem Kind zu den wichtigsten künstlerischen Aufgaben zählte, ließ sich Giovanni Pisano von herausragenden Beispielen der französischen Monumentalskulptur und Elfenbeinschnitzerei inspirieren, die sich im ausgehenden 13. und beginnenden 14. Jahrhundert an Orten wie Paris, Saint-Denis, Reims und sehr wahrscheinlich auch in Italien selbst befanden.