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Abschied. Im Gegenlicht

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  • 156pagine
  • 6 ore di lettura

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Hagen Bonifers Gemäldezyklus aus 34 Bildern zeigt Relikte unserer Industriegesellschaft: Schutzbrillen, Arbeitskittel, Werkzeuge und Menschen in Fabrikhallen. Seine in Öl auf Putzgrund gemalten Arbeiten sind Historiengemälde, die festhalten, was es hierzulande nicht mehr gibt – das Ende der manuellen Arbeit durch den Industriesterben in Europa. Wir sehen eine Fabrik kurz vor der Schließung, mit resignierten, traurigen Gesichtern bei einer Betriebsversammlung, die keine Zukunft mehr für die abgebildeten Menschen und Dinge verspricht. Die Ideale der Arbeiterbewegung scheinen verloren. Alles liegt unter einer dicken Firnisschicht, patiniert und versiegelt. Die monochromen Bilder werden von Zitaten aus Peter Weiss’ „Die Ästhetik des Widerstands“ begleitet, das den antifaschistischen Widerstandskämpfern der Arbeiterbewegung ein Denkmal setzt. Weiss betont die Schlüsselrolle der Kultur als Quelle der Kraft für den Widerstand gegen Barbarei und Unterdrückung. Dieser Bildband ist ein Abschied: von den Eltern des Künstlers, die in Porträts festgehalten sind, und vom industriellen Zeitalter. Viele Träume sind ausgeträumt, die großen Utopien haben ausgedient. Doch die Sehnsucht nach einer besseren Zukunft bleibt, und Widerstand ist nötiger denn je. So wird Abschied auch zu einem Aufruf, nach neuen Wegen und Antworten zu suchen.

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Abschied. Im Gegenlicht, Hagen Bonifer

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Pubblicato
2014
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(Copertina rigida)
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Titolo
Abschied. Im Gegenlicht
Lingua
Tedesco
Editore
Steidl
Pubblicato
2014
Formato
Copertina rigida
Pagine
156
ISBN10
3869308400
ISBN13
9783869308401
Serie
Descrizione
Hagen Bonifers Gemäldezyklus aus 34 Bildern zeigt Relikte unserer Industriegesellschaft: Schutzbrillen, Arbeitskittel, Werkzeuge und Menschen in Fabrikhallen. Seine in Öl auf Putzgrund gemalten Arbeiten sind Historiengemälde, die festhalten, was es hierzulande nicht mehr gibt – das Ende der manuellen Arbeit durch den Industriesterben in Europa. Wir sehen eine Fabrik kurz vor der Schließung, mit resignierten, traurigen Gesichtern bei einer Betriebsversammlung, die keine Zukunft mehr für die abgebildeten Menschen und Dinge verspricht. Die Ideale der Arbeiterbewegung scheinen verloren. Alles liegt unter einer dicken Firnisschicht, patiniert und versiegelt. Die monochromen Bilder werden von Zitaten aus Peter Weiss’ „Die Ästhetik des Widerstands“ begleitet, das den antifaschistischen Widerstandskämpfern der Arbeiterbewegung ein Denkmal setzt. Weiss betont die Schlüsselrolle der Kultur als Quelle der Kraft für den Widerstand gegen Barbarei und Unterdrückung. Dieser Bildband ist ein Abschied: von den Eltern des Künstlers, die in Porträts festgehalten sind, und vom industriellen Zeitalter. Viele Träume sind ausgeträumt, die großen Utopien haben ausgedient. Doch die Sehnsucht nach einer besseren Zukunft bleibt, und Widerstand ist nötiger denn je. So wird Abschied auch zu einem Aufruf, nach neuen Wegen und Antworten zu suchen.