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Miguel Rothschild

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  • 184pagine
  • 7 ore di lettura

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Miguel Rothschild ist nichts heilig. Der in Berlin lebende argentinische Künstler (*1963) spielt gerne mit Versatzstücken aus der Kirchengeschichte und mit Wahrnehmungsgewohnheiten: Fotografien von Kathedralfenstern und -rosetten werden für seine überraschenden Bildobjekte gelocht oder mit farbiger Angelschnur behängt – wie Konfetti oder bunter Regen rieseln so die gläsernen Marienbildnisse und Heiligenfiguren von der Wand. In der Serie The Birds bevölkert Rothschild Szenenbilder aus Alfred Hitchcocks gleichnamigem Film mit Heilig-Geist-Tauben aus der Kunstgeschichte, mit höchst sinistrem Ergebnis. Aus Beichtgittern baut er Geschicklichkeitsspiele; es gilt, das Unmögliche zu versuchen und auf jedem Kreuz eine von unzähligen Kugeln zu platzieren. Selbst den Urknall stellt er aus Symbolen und Zeichen aus Comicstrips auf bemalter Leinwand nach – am Anfang war das Wort? Erfrischend respektlos eignet sich Rothschild kunsthistorische Ikonen an, befreit sie von Status und Rolle und setzt dabei auf die subversive Kraft des Lachens.

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Miguel Rothschild, Miguel Rothschild

Lingua
Pubblicato
2015
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(Copertina rigida)
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Titolo
Miguel Rothschild
Lingua
Inglese
Pubblicato
2015
Formato
Copertina rigida
Pagine
184
ISBN10
3775740244
ISBN13
9783775740241
Serie
Descrizione
Miguel Rothschild ist nichts heilig. Der in Berlin lebende argentinische Künstler (*1963) spielt gerne mit Versatzstücken aus der Kirchengeschichte und mit Wahrnehmungsgewohnheiten: Fotografien von Kathedralfenstern und -rosetten werden für seine überraschenden Bildobjekte gelocht oder mit farbiger Angelschnur behängt – wie Konfetti oder bunter Regen rieseln so die gläsernen Marienbildnisse und Heiligenfiguren von der Wand. In der Serie The Birds bevölkert Rothschild Szenenbilder aus Alfred Hitchcocks gleichnamigem Film mit Heilig-Geist-Tauben aus der Kunstgeschichte, mit höchst sinistrem Ergebnis. Aus Beichtgittern baut er Geschicklichkeitsspiele; es gilt, das Unmögliche zu versuchen und auf jedem Kreuz eine von unzähligen Kugeln zu platzieren. Selbst den Urknall stellt er aus Symbolen und Zeichen aus Comicstrips auf bemalter Leinwand nach – am Anfang war das Wort? Erfrischend respektlos eignet sich Rothschild kunsthistorische Ikonen an, befreit sie von Status und Rolle und setzt dabei auf die subversive Kraft des Lachens.