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Der totale Rausch

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Über Drogen im Dritten Reich ist bislang wenig bekannt. Norman Ohler geht den Tätern von damals buchstäblich unter die Haut und schaut direkt in ihre Blutbahnen. Wo die Ideologie für Fanatismus und den »Endsieg« nicht mehr ausreichte, wurde hemmungslos nachgeholfen, während offiziell eine strikte Politik der »Rauschgiftbekämpfung« betrieben wurde. Als Deutschland 1940 Frankreich überfiel, standen die Soldaten der Wehrmacht unter 35 Millionen Dosierungen Pervitin, heute bekannt als Crystal Meth, das in jeder Apotheke erhältlich war und den Blitzkrieg erst möglich machte. Auch Hitler, der sich als Abstinenzler gab, griff gerne zu pharmakologischen Stimulanzien. Während seiner letzten Offensive im Winter 1944 kannte er keine nüchternen Tage mehr und erhielt von seinem Leibarzt Theo Morell verschiedene Dopingmittel, Hormonpräparate und harte Drogen. Nur so konnte der Diktator seinen Wahn bis zum Schluss aufrechterhalten. Ohler hat bislang gesperrte Materialien ausgewertet und mit Zeitzeugen, Militärhistorikern und Medizinern gesprochen. Entstanden ist ein erschütterndes, faktengenaues Werk. Hans Mommsen, ein bedeutender Historiker, begleitet das Buch mit einem Nachwort und zieht das Fazit: »Dieses Buch ändert das Gesamtbild.«

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Der totale Rausch, Norman Ohler

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Pubblicato
2015
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(Copertina rigida)
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Lingua
Tedesco
Pubblicato
2015
Formato
Copertina rigida
Pagine
363
ISBN10
3462047337
ISBN13
9783462047332
Serie
Prima pubblicazione
2015
Titolo originale
Der totale Rausch – Drogen im Dritten Reich
Valutazione
4,05 su 5
Descrizione
Über Drogen im Dritten Reich ist bislang wenig bekannt. Norman Ohler geht den Tätern von damals buchstäblich unter die Haut und schaut direkt in ihre Blutbahnen. Wo die Ideologie für Fanatismus und den »Endsieg« nicht mehr ausreichte, wurde hemmungslos nachgeholfen, während offiziell eine strikte Politik der »Rauschgiftbekämpfung« betrieben wurde. Als Deutschland 1940 Frankreich überfiel, standen die Soldaten der Wehrmacht unter 35 Millionen Dosierungen Pervitin, heute bekannt als Crystal Meth, das in jeder Apotheke erhältlich war und den Blitzkrieg erst möglich machte. Auch Hitler, der sich als Abstinenzler gab, griff gerne zu pharmakologischen Stimulanzien. Während seiner letzten Offensive im Winter 1944 kannte er keine nüchternen Tage mehr und erhielt von seinem Leibarzt Theo Morell verschiedene Dopingmittel, Hormonpräparate und harte Drogen. Nur so konnte der Diktator seinen Wahn bis zum Schluss aufrechterhalten. Ohler hat bislang gesperrte Materialien ausgewertet und mit Zeitzeugen, Militärhistorikern und Medizinern gesprochen. Entstanden ist ein erschütterndes, faktengenaues Werk. Hans Mommsen, ein bedeutender Historiker, begleitet das Buch mit einem Nachwort und zieht das Fazit: »Dieses Buch ändert das Gesamtbild.«