Bookbot

Die Analyse und das Arbeitsbündnis

Maggiori informazioni sul libro

Gegenstand der Kritik des Autors ist das für die psychoanalytische Arbeit grundlegende Konzept des Arbeitsbündnisses von Greenson, das die rationale Arbeit mit dem Patienten erst ermöglichen soll. Der Autor argumentiert nicht nur, daß dieses Konzept die Beteiligung des Analytikers an der Gestaltung des Übertragungsprozesses leugne, sondern zeigt außerdem, daß ein solcher Bereich 'außerhalb' der Übertragungssituation zum Einfallstor unhinterfragter gesellschaftlicher, an Arbeits- und Leistungsbegriffen orientierter Konventionen werden kann. Eine unreflektierte Orientierung am Konzept des Arbeitsbündnisses verbindet sich folglich mit einer Tendenz zur Unterminierung des kritischen Potentials der Psychoanalyse. Der Autor sieht in Greensons Konzept einen Kompromiß, der technische Rigidität abschwächen sollte, ohne indes die dominierende ich-psychologische Orientierung einer Kritik zu unterziehen.

Acquisto del libro

Die Analyse und das Arbeitsbündnis, Heinrich Deserno

Lingua
Pubblicato
1994
Ti avviseremo via email non appena lo rintracceremo.

Metodi di pagamento

Titolo
Die Analyse und das Arbeitsbündnis
Lingua
Tedesco
Pubblicato
1994
Pagine
174
ISBN10
3596121310
ISBN13
9783596121311
Serie
Descrizione
Gegenstand der Kritik des Autors ist das für die psychoanalytische Arbeit grundlegende Konzept des Arbeitsbündnisses von Greenson, das die rationale Arbeit mit dem Patienten erst ermöglichen soll. Der Autor argumentiert nicht nur, daß dieses Konzept die Beteiligung des Analytikers an der Gestaltung des Übertragungsprozesses leugne, sondern zeigt außerdem, daß ein solcher Bereich 'außerhalb' der Übertragungssituation zum Einfallstor unhinterfragter gesellschaftlicher, an Arbeits- und Leistungsbegriffen orientierter Konventionen werden kann. Eine unreflektierte Orientierung am Konzept des Arbeitsbündnisses verbindet sich folglich mit einer Tendenz zur Unterminierung des kritischen Potentials der Psychoanalyse. Der Autor sieht in Greensons Konzept einen Kompromiß, der technische Rigidität abschwächen sollte, ohne indes die dominierende ich-psychologische Orientierung einer Kritik zu unterziehen.