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  • 269pagine
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Klaus B. ist Mitte Siebzig, als sein Leben aus den Fugen gerät: Er erfährt, dass er als Kind Opfer eines Verbrechens wurde, an das er sich nicht erinnern kann. Mit Hilfe einer Journalistin entdeckt er, dass er in Polen geboren wurde und 1943 seiner Familie entrissen wurde, vermutlich von der SS. Sein Name und seine Herkunft wurden durch das "Lebensborn"-Programm gefälscht, das ihn bei linientreuen deutschen Pflegeeltern unterbrachte. Dieses Schicksal erlitten zehntausende Kinder aus Polen und anderen osteuropäischen Ländern, die von nationalsozialistischen "Rassenspezialisten" zur "Germanisierung" nach Deutschland verschleppt wurden. Viele dieser "Raubkinder" wissen bis heute nichts über ihre Herkunft. Die Suche nach seinen Wurzeln beginnt mit einem Anruf der Journalistin, die ihn über seine Vergangenheit im Lebensborn-Heim in Bad Polzin informiert. Klaus B. ist hin- und hergerissen zwischen Neugier und dem Wunsch, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Er fragt sich, warum er keine Geburtsurkunde hat, während seine Stiefgeschwister diese besitzen. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Polen wurden der polnische Staat und seine Strukturen zerschlagen, und viele Menschen wurden verfolgt und ermordet. In diesem Kontext fand die Verschleppung polnischer Kinder statt, die als Teil der nationalsozialistischen Rassenpolitik betrachtet wurde. Historikerin Isabel Heinemann schätzt, dass etwa 20.000 Kinder betroffen waren, wobei Polen die

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Raubkind, Dorothee Schmitz-Köster

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Pubblicato
2018
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(Copertina rigida)
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Titolo
Raubkind
Lingua
Tedesco
Editore
Herder
Pubblicato
2018
Formato
Copertina rigida
Pagine
269
ISBN10
3451383802
ISBN13
9783451383809
Serie
Descrizione
Klaus B. ist Mitte Siebzig, als sein Leben aus den Fugen gerät: Er erfährt, dass er als Kind Opfer eines Verbrechens wurde, an das er sich nicht erinnern kann. Mit Hilfe einer Journalistin entdeckt er, dass er in Polen geboren wurde und 1943 seiner Familie entrissen wurde, vermutlich von der SS. Sein Name und seine Herkunft wurden durch das "Lebensborn"-Programm gefälscht, das ihn bei linientreuen deutschen Pflegeeltern unterbrachte. Dieses Schicksal erlitten zehntausende Kinder aus Polen und anderen osteuropäischen Ländern, die von nationalsozialistischen "Rassenspezialisten" zur "Germanisierung" nach Deutschland verschleppt wurden. Viele dieser "Raubkinder" wissen bis heute nichts über ihre Herkunft. Die Suche nach seinen Wurzeln beginnt mit einem Anruf der Journalistin, die ihn über seine Vergangenheit im Lebensborn-Heim in Bad Polzin informiert. Klaus B. ist hin- und hergerissen zwischen Neugier und dem Wunsch, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Er fragt sich, warum er keine Geburtsurkunde hat, während seine Stiefgeschwister diese besitzen. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Polen wurden der polnische Staat und seine Strukturen zerschlagen, und viele Menschen wurden verfolgt und ermordet. In diesem Kontext fand die Verschleppung polnischer Kinder statt, die als Teil der nationalsozialistischen Rassenpolitik betrachtet wurde. Historikerin Isabel Heinemann schätzt, dass etwa 20.000 Kinder betroffen waren, wobei Polen die