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Kunsthandel Widder - Entdeckungen

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    • 130pagine
    • 5 ore di lettura

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    Als Galerist ist es herausfordernd, in der heutigen Multi-Channel-Waren- und Medienlandschaft wahrgenommen zu werden. Der klassische Kunsthandel befindet sich im Umbruch und sieht sich nicht nur der Kommerzialisierung durch Auktionen gegenüber, sondern auch dem Überangebot der Unterhaltungsindustrie. Die Sammler- und Käuferstrukturen verändern sich altersbedingt, und die Motive für Kunstkäufe haben sich gewandelt. Begriffe wie Rendite, Prestige und Anlagediversifikation sind für Kunsthändler neu und relevant geworden. Es reicht nicht mehr aus, Ausstellungen in den eigenen Räumlichkeiten zu veranstalten. Stattdessen nutzen wir das Internet, versenden Newsletter, posten in sozialen Medien, nehmen an Kunstmessen teil und verschicken Monografien sowie Verkaufskataloge. Die Gesellschaft ist dynamischer und komplexer denn je; alte Muster und Strukturen verändern sich, Waren werden global transportiert, und Geld wird in Bruchteilen von Sekunden bewegt. Vor diesem Hintergrund erscheint die vorliegende Publikation retroverdächtig, doch ich bin optimistisch hinsichtlich der Rückmeldungen und empfinde große Freude an diesem Buch. Es dokumentiert einen Teil der österreichischen kulturellen Identität, die sich nicht nur in Blockbusterausstellungen von Klimt und Schiele zeigt, sondern durch eine bunte Vielfalt geprägt ist.

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    Kunsthandel Widder - Entdeckungen,

    Lingua
    Pubblicato
    2018
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    (Copertina rigida)
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    Titolo
    Kunsthandel Widder - Entdeckungen
    Lingua
    Tedesco
    Autori
    Pubblicato
    2018
    Formato
    Copertina rigida
    Pagine
    130
    ISBN10
    399028794X
    ISBN13
    9783990287941
    Serie
    Descrizione
    Als Galerist ist es herausfordernd, in der heutigen Multi-Channel-Waren- und Medienlandschaft wahrgenommen zu werden. Der klassische Kunsthandel befindet sich im Umbruch und sieht sich nicht nur der Kommerzialisierung durch Auktionen gegenüber, sondern auch dem Überangebot der Unterhaltungsindustrie. Die Sammler- und Käuferstrukturen verändern sich altersbedingt, und die Motive für Kunstkäufe haben sich gewandelt. Begriffe wie Rendite, Prestige und Anlagediversifikation sind für Kunsthändler neu und relevant geworden. Es reicht nicht mehr aus, Ausstellungen in den eigenen Räumlichkeiten zu veranstalten. Stattdessen nutzen wir das Internet, versenden Newsletter, posten in sozialen Medien, nehmen an Kunstmessen teil und verschicken Monografien sowie Verkaufskataloge. Die Gesellschaft ist dynamischer und komplexer denn je; alte Muster und Strukturen verändern sich, Waren werden global transportiert, und Geld wird in Bruchteilen von Sekunden bewegt. Vor diesem Hintergrund erscheint die vorliegende Publikation retroverdächtig, doch ich bin optimistisch hinsichtlich der Rückmeldungen und empfinde große Freude an diesem Buch. Es dokumentiert einen Teil der österreichischen kulturellen Identität, die sich nicht nur in Blockbusterausstellungen von Klimt und Schiele zeigt, sondern durch eine bunte Vielfalt geprägt ist.