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Günter Grass und die Berliner Republik

Eine biografische Fallstudie über die kommunikative Macht von Intellektuellen

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  • 629pagine
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Günter Grass war nicht nur Schriftsteller und Künstler, sondern er äußerte sich auch kontinuierlich als Intellektueller zur Politik im In- und Ausland. Der „politische Günter Grass“ wurde vielfach in den Medien kritisiert, bislang aber nicht wissenschaftlich fundiert erforscht. Sein Engagement wird vor allem auf die Ära Brandt reduziert, dabei prägte er auch in der Berliner Republik öffentliche Diskurse und stand im direkten Kontakt zu einer Vielzahl von SPD-Politikern. Er unterstützte sie nicht nur öffentlichkeitswirksam im Wahlkampf, sondern beriet sie auch bei informellen Treffen. Seine Resonanz war nicht auf Deutschland beschränkt, sondern als internationaler Intellektueller nutze er seine Bekanntheit auch im Ausland für politische Zwecke. Die Vielfältigkeit seines Engagements wird nachgezeichnet durch bislang unveröffentlichte Briefe mit Politikern sowie durch rund 50 Interviews mit führenden Politikern der SPD, wie beispielsweise Gerhard Schröder, Oskar Lafontaine, Rudolf Scharping, Björn Engholm, Martin Schulz oder Kurt Beck. Günter Grass verfügte als Intellektueller über eine kommunikative Macht in der Berliner Republik, mit deren Hilfe er einen direkten Einfluss auf politische Prozesse generierte.

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Günter Grass und die Berliner Republik, Friederike Laura Stausberg

Lingua
Pubblicato
2023
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(Copertina rigida)
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Titolo
Günter Grass und die Berliner Republik
Sottotitolo
Eine biografische Fallstudie über die kommunikative Macht von Intellektuellen
Lingua
Tedesco
Editore
De Gruyter
Pubblicato
2023
Formato
Copertina rigida
Pagine
629
ISBN10
3110793997
ISBN13
9783110793994
Serie
Descrizione
Günter Grass war nicht nur Schriftsteller und Künstler, sondern er äußerte sich auch kontinuierlich als Intellektueller zur Politik im In- und Ausland. Der „politische Günter Grass“ wurde vielfach in den Medien kritisiert, bislang aber nicht wissenschaftlich fundiert erforscht. Sein Engagement wird vor allem auf die Ära Brandt reduziert, dabei prägte er auch in der Berliner Republik öffentliche Diskurse und stand im direkten Kontakt zu einer Vielzahl von SPD-Politikern. Er unterstützte sie nicht nur öffentlichkeitswirksam im Wahlkampf, sondern beriet sie auch bei informellen Treffen. Seine Resonanz war nicht auf Deutschland beschränkt, sondern als internationaler Intellektueller nutze er seine Bekanntheit auch im Ausland für politische Zwecke. Die Vielfältigkeit seines Engagements wird nachgezeichnet durch bislang unveröffentlichte Briefe mit Politikern sowie durch rund 50 Interviews mit führenden Politikern der SPD, wie beispielsweise Gerhard Schröder, Oskar Lafontaine, Rudolf Scharping, Björn Engholm, Martin Schulz oder Kurt Beck. Günter Grass verfügte als Intellektueller über eine kommunikative Macht in der Berliner Republik, mit deren Hilfe er einen direkten Einfluss auf politische Prozesse generierte.