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Ein Meister an der Peripherie des Kapitalismus

Machado de Assis

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  • 252pagine
  • 9 ore di lettura

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Ein Meister an der Peripherie des Kapitalismus ist das erste ins Deutsche übersetzte Werk des Literatur- und Kulturkritikers Roberto Schwarz. In dieser 1990 auf Portugiesisch erschienenen Studie analysiert Schwarz den Roman Postume Memoiren des Brás Cubas (1880) von Machado de Assis (Rio de Janeiro, 1839–1908), einer zentralen Figur der lateinamerikanischen Literatur. Scharfsinnig zeigt Schwarz auf, dass der Roman weder brasilianische Besonderheit noch universale Seelennot ausdrückt. Gemäß den Paradigmen der kritischen Theorie steht die Überzeugung im Mittelpunkt von Schwarzʼ methodisch-konzeptuellen Innovationen, dass sich der soziale Gehalt im literarischen Werk als herausgearbeitete Form erschließen lässt. Anhand einer ausführlichen Textanalyse erhellt Schwarz den modernen Erzählstil Machados als Stil des Sklavenhalters: Wankelmütigkeit, Ironie und Kultiviertheit strukturieren den Roman nicht nur erzählerisch und diskursiv. Sie werden mit einem Klassenbewusstsein verbunden, das sowohl von den bestehenden patriarchalen und kolonialen Verhältnissen als auch von den bürgerlichen Lebensformen profitiert. Schwarzʼ maßgebliche Lektüre gilt als Vorbild für all jene, die sich im Feld der kritischen Kulturgeschichte bewegen.

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Ein Meister an der Peripherie des Kapitalismus, Roberto Schwarz

Lingua
Pubblicato
2023
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(Copertina rigida)
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Titolo
Ein Meister an der Peripherie des Kapitalismus
Sottotitolo
Machado de Assis
Lingua
Tedesco
Editore
De Gruyter
Pubblicato
2023
Formato
Copertina rigida
Pagine
252
ISBN10
3110790009
ISBN13
9783110790009
Serie
Descrizione
Ein Meister an der Peripherie des Kapitalismus ist das erste ins Deutsche übersetzte Werk des Literatur- und Kulturkritikers Roberto Schwarz. In dieser 1990 auf Portugiesisch erschienenen Studie analysiert Schwarz den Roman Postume Memoiren des Brás Cubas (1880) von Machado de Assis (Rio de Janeiro, 1839–1908), einer zentralen Figur der lateinamerikanischen Literatur. Scharfsinnig zeigt Schwarz auf, dass der Roman weder brasilianische Besonderheit noch universale Seelennot ausdrückt. Gemäß den Paradigmen der kritischen Theorie steht die Überzeugung im Mittelpunkt von Schwarzʼ methodisch-konzeptuellen Innovationen, dass sich der soziale Gehalt im literarischen Werk als herausgearbeitete Form erschließen lässt. Anhand einer ausführlichen Textanalyse erhellt Schwarz den modernen Erzählstil Machados als Stil des Sklavenhalters: Wankelmütigkeit, Ironie und Kultiviertheit strukturieren den Roman nicht nur erzählerisch und diskursiv. Sie werden mit einem Klassenbewusstsein verbunden, das sowohl von den bestehenden patriarchalen und kolonialen Verhältnissen als auch von den bürgerlichen Lebensformen profitiert. Schwarzʼ maßgebliche Lektüre gilt als Vorbild für all jene, die sich im Feld der kritischen Kulturgeschichte bewegen.