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HinSchG - Hinweisgeberschutzgesetz

Kommentar

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In immer kürzer werdenden Abständen sorgen Berichte von Hinweisgeber*innen über Fehlverhalten in Unternehmen für große öffentliche Aufmerksamkeit. Zugleich ist ein globaler Trend zu verzeichnen, Unternehmen für Fehlverhalten stärker zur Rechenschaft zu ziehen. Dies ist Folge eines gesellschaftlichen Wandels, der das Leitbild eines „Good Corporate Citizen“ postuliert und dessen effektive Umsetzung fordert. In Konsequenz hat das Thema „Whistleblowing“ in den vergangenen Jahren einen höheren Stellenwert in der Compliance- und Governance-Struktur von Unternehmen eingenommen, was ein funktionierendes Hinweisgebersystem unabdingbar macht, um Fehlverhalten frühzeitig zu detektieren und zu ahnden. Bisher gab es keinen rechtssicheren Rahmen für Unternehmen. Mit dem HinweisgeberschutzG hat sich dies grundlegend geändert. Ausgehend von der Richtlinie (EU) 2019/1937 hat der deutsche Gesetzgeber ein Gesetzeswerk geschaffen, das den umfassenden Schutz von Hinweisgeber*innen im deutschen Recht verankert, Vorgaben an interne und externe Meldestellen kodifiziert und den Umgang mit Hinweisen regelt. Dennoch verbleiben bei zentralen Weichenstellungen komplexe Fragestellungen, deren praxisgerechte und europarechtskonforme Beantwortung sich der Kommentar zum HinweisgeberschutzG zur Aufgabe gemacht hat.

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HinSchG - Hinweisgeberschutzgesetz, Hans-Jörg Fischer

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Pubblicato
2023
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