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Montaigne

Philosophie in Zeiten des Krieges

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  • 330pagine
  • 12 ore di lettura

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Volker Reinhardt beleuchtet das Leben von Michel de Montaigne im Kontext der Bürgerkriege in Frankreich. Der Parlamentsrat, Bürgermeister von Bordeaux und Romreisende wird in seiner Rolle als philosophischer Virtuose greifbar, während er in seinem Schlossturm mit souveräner Distanz auf sich und die Welt blickt. Eine Schlüsselszene zeigt, wie Montaigne einem überfallenen Mann und seinen Begleitern gastfreundlich Einlass gewährt, trotz seiner Verdachtsmomente. Diese Episode verdeutlicht Montaignes Überlebensstrategien in Zeiten des Krieges, die eine Mischung aus „Natürlichkeit“ und kluger Verstellung erfordern. Seine Essays, die Themen wie Freundschaft, Ehe, Erziehung und persönliche Obsessionen behandeln, zeigen eine arglose Fassade, während er gleichzeitig mit seinen Lesern spielt. Bisher wurde Montaignes Biografie oft aus seinen authentisch klingenden Schriften abgeleitet. Reinhardt hingegen nutzt Montaignes Leben, um die Essays als Überlebensphilosophie in gewaltsamen Zeiten neu zu interpretieren. Diese Perspektive bietet ein frisches Bild des Politikers und Diplomaten und macht die Relevanz seiner Gedanken bis heute deutlich. Fesselnd geschrieben von einem der führenden Kenner des 16. Jahrhunderts.

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Montaigne, Volker Reinhardt

Lingua
Pubblicato
2023
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(Copertina rigida)
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Titolo
Montaigne
Sottotitolo
Philosophie in Zeiten des Krieges
Lingua
Tedesco
Editore
Beck
Pubblicato
2023
Formato
Copertina rigida
Pagine
330
ISBN10
3406797415
ISBN13
9783406797415
Serie
Descrizione
Volker Reinhardt beleuchtet das Leben von Michel de Montaigne im Kontext der Bürgerkriege in Frankreich. Der Parlamentsrat, Bürgermeister von Bordeaux und Romreisende wird in seiner Rolle als philosophischer Virtuose greifbar, während er in seinem Schlossturm mit souveräner Distanz auf sich und die Welt blickt. Eine Schlüsselszene zeigt, wie Montaigne einem überfallenen Mann und seinen Begleitern gastfreundlich Einlass gewährt, trotz seiner Verdachtsmomente. Diese Episode verdeutlicht Montaignes Überlebensstrategien in Zeiten des Krieges, die eine Mischung aus „Natürlichkeit“ und kluger Verstellung erfordern. Seine Essays, die Themen wie Freundschaft, Ehe, Erziehung und persönliche Obsessionen behandeln, zeigen eine arglose Fassade, während er gleichzeitig mit seinen Lesern spielt. Bisher wurde Montaignes Biografie oft aus seinen authentisch klingenden Schriften abgeleitet. Reinhardt hingegen nutzt Montaignes Leben, um die Essays als Überlebensphilosophie in gewaltsamen Zeiten neu zu interpretieren. Diese Perspektive bietet ein frisches Bild des Politikers und Diplomaten und macht die Relevanz seiner Gedanken bis heute deutlich. Fesselnd geschrieben von einem der führenden Kenner des 16. Jahrhunderts.