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Mehrsprachigkeit und Identitätsbildung im Großherzogtum Luxemburg

Eine sprachbiografische und diskurslinguistische Untersuchung im superdiversen Kontext

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  • 311pagine
  • 11 ore di lettura

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Wie erleben die LuxemburgerInnen die Mehrsprachigkeit im Großherzogtum und welche Auswirkungen hat der in den Medien geführte Mehrsprachigkeitsdiskurs auf ihre Identitätsbildung? Die Untersuchung geht davon aus, dass die Identitätsbildung stark vom sozialen Kontext abhängt, in dem die AkteurInnen agieren. Zunächst wird die superdiverse Struktur Luxemburgs skizziert, die häufig in der luxemburgischen Presse thematisiert wird. Durch sprachbiografische Interviews mit LuxemburgerInnen und die Analyse relevanter Pressetexte werden klare Effekte der medialen Diskurse identifiziert. Es zeigen sich überwiegend hybride Identitäten, die eng mit der Mehrsprachigkeit und Superdiversität des Landes verknüpft sind. Diese hybriden Identitäten sind nicht nur durch Sprachoffenheit, sondern auch durch die sprachliche Anpassung an das Gegenüber geprägt. Die kritische Auseinandersetzung mit dieser Anpassung wird besonders in den Pressetexten deutlich. Themen wie die Stärkung der luxemburgischen Sprache, die Bildungs- und Sprachenpolitik sowie die Konkurrenz des Französischen sind zentrale Diskursstränge, die sowohl in den Medien als auch in den Interviews reflektiert werden.

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Mehrsprachigkeit und Identitätsbildung im Großherzogtum Luxemburg, Caroline Pinter

Lingua
Pubblicato
2023
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(Copertina rigida)
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Titolo
Mehrsprachigkeit und Identitätsbildung im Großherzogtum Luxemburg
Sottotitolo
Eine sprachbiografische und diskurslinguistische Untersuchung im superdiversen Kontext
Lingua
Tedesco
Editore
De Gruyter
Pubblicato
2023
Formato
Copertina rigida
Pagine
311
ISBN10
3111114481
ISBN13
9783111114484
Serie
Descrizione
Wie erleben die LuxemburgerInnen die Mehrsprachigkeit im Großherzogtum und welche Auswirkungen hat der in den Medien geführte Mehrsprachigkeitsdiskurs auf ihre Identitätsbildung? Die Untersuchung geht davon aus, dass die Identitätsbildung stark vom sozialen Kontext abhängt, in dem die AkteurInnen agieren. Zunächst wird die superdiverse Struktur Luxemburgs skizziert, die häufig in der luxemburgischen Presse thematisiert wird. Durch sprachbiografische Interviews mit LuxemburgerInnen und die Analyse relevanter Pressetexte werden klare Effekte der medialen Diskurse identifiziert. Es zeigen sich überwiegend hybride Identitäten, die eng mit der Mehrsprachigkeit und Superdiversität des Landes verknüpft sind. Diese hybriden Identitäten sind nicht nur durch Sprachoffenheit, sondern auch durch die sprachliche Anpassung an das Gegenüber geprägt. Die kritische Auseinandersetzung mit dieser Anpassung wird besonders in den Pressetexten deutlich. Themen wie die Stärkung der luxemburgischen Sprache, die Bildungs- und Sprachenpolitik sowie die Konkurrenz des Französischen sind zentrale Diskursstränge, die sowohl in den Medien als auch in den Interviews reflektiert werden.