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Geschichtskritik nach ›1945‹

Aktualität und Stimmenvielfalt

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Es steht außer Frage, dass keines der philosophischen Systeme uns »gegen den Schrecken der Geschichte« verteidigen kann. Wie sollen wir unser Leben geschichtlich begreifen, wenn Geschichte weiterhin von extremer Gewalt geprägt ist und keine Gerechtigkeit in Aussicht stellt? Bleibt jede(r) letztlich sich selbst überlassen? Das Buch bietet eine umfassende Bestandsaufnahme bedeutender geschichtskritischer Positionen seit 1945, sowohl von denen, die geschichts-philosophisches Denken für obsolet halten, als auch von ihren Kritikern. Der Fokus liegt nicht auf einer vollständigen Historiografie, sondern darauf, wie uns die nach 1945 vorgebrachte Geschichtskritik heute herausfordert. Die Debatte darüber, inwiefern 1945 eine Zäsur in der deutschen, europäischen und globalen Geschichte darstellt, ist nach wie vor aktuell. Angesichts der Rückkehr völkischer, antisemitischer und imperialistischer Ideologien kann man kaum behaupten, sie sei nur von historischem Interesse. Wir sind weiterhin der geschichtlichen Gewalt ausgesetzt. Was schützt uns davor? Mit Beiträgen zu wichtigen Denkern wie Adorno, Agamben, Arendt, Foucault, Habermas, Heidegger, Jaspers und vielen anderen wird ein breites Spektrum an Perspektiven beleuchtet.

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Geschichtskritik nach ›1945‹, Burkhard Liebsch

Lingua
Pubblicato
2023
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Titolo
Geschichtskritik nach ›1945‹
Sottotitolo
Aktualität und Stimmenvielfalt
Lingua
Tedesco
Editore
Meiner
Pubblicato
2023
ISBN10
3787344349
ISBN13
9783787344345
Serie
Descrizione
Es steht außer Frage, dass keines der philosophischen Systeme uns »gegen den Schrecken der Geschichte« verteidigen kann. Wie sollen wir unser Leben geschichtlich begreifen, wenn Geschichte weiterhin von extremer Gewalt geprägt ist und keine Gerechtigkeit in Aussicht stellt? Bleibt jede(r) letztlich sich selbst überlassen? Das Buch bietet eine umfassende Bestandsaufnahme bedeutender geschichtskritischer Positionen seit 1945, sowohl von denen, die geschichts-philosophisches Denken für obsolet halten, als auch von ihren Kritikern. Der Fokus liegt nicht auf einer vollständigen Historiografie, sondern darauf, wie uns die nach 1945 vorgebrachte Geschichtskritik heute herausfordert. Die Debatte darüber, inwiefern 1945 eine Zäsur in der deutschen, europäischen und globalen Geschichte darstellt, ist nach wie vor aktuell. Angesichts der Rückkehr völkischer, antisemitischer und imperialistischer Ideologien kann man kaum behaupten, sie sei nur von historischem Interesse. Wir sind weiterhin der geschichtlichen Gewalt ausgesetzt. Was schützt uns davor? Mit Beiträgen zu wichtigen Denkern wie Adorno, Agamben, Arendt, Foucault, Habermas, Heidegger, Jaspers und vielen anderen wird ein breites Spektrum an Perspektiven beleuchtet.