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Weibliches Sprechen

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  • 328pagine
  • 12 ore di lettura

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Sprechen Frauen anders als Männer? Wird über sie anders gesprochen? Spricht die Frau überhaupt oder spricht durch sie nur der Mann? Die Frage nach dem Zusammenhang von Sprache und Geschlecht beschäftigt nicht nur die Linguistik, sondern auch feministische Theoretikerinnen. Sie ist ein Schnittpunkt von Soziolinguistik, Psychoanalyse, Postmoderne und Radikalfeminismus. Empirische Daten über den tatsächlichen Sprachgebrauch von Frauen und Männern stehen theoretischen Konzepten wie Luce Irigarays „frau spricht flüssig“, Julia Kristevas Semiotischem oder Mary Dalys Metopatriarchal Journey nur scheinbar fern. Trotz markanter Trennungslinien weisen alle in eine ähnliche Richtung: auf das Spannungsfeld zwischen realer Unterdrückung und feministischer Utopie. Das (Nicht-)Sprechen der Frau/des Weiblichen wird zum Indikator für gesellschaftliche Machtprozesse und gleichzeitig zum Ansatzpunkt möglicher Veränderungen derselben. Die Diskursebene erweist sich selbst als Schauplatz für eine Neufassung der Geschlechterbeziehung.

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Weibliches Sprechen, Gertrude Postl

Lingua
Pubblicato
1991
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(In brossura)
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Titolo
Weibliches Sprechen
Lingua
Tedesco
Pubblicato
1991
Formato
In brossura
Pagine
328
ISBN10
3900767688
ISBN13
9783900767686
Serie
Descrizione
Sprechen Frauen anders als Männer? Wird über sie anders gesprochen? Spricht die Frau überhaupt oder spricht durch sie nur der Mann? Die Frage nach dem Zusammenhang von Sprache und Geschlecht beschäftigt nicht nur die Linguistik, sondern auch feministische Theoretikerinnen. Sie ist ein Schnittpunkt von Soziolinguistik, Psychoanalyse, Postmoderne und Radikalfeminismus. Empirische Daten über den tatsächlichen Sprachgebrauch von Frauen und Männern stehen theoretischen Konzepten wie Luce Irigarays „frau spricht flüssig“, Julia Kristevas Semiotischem oder Mary Dalys Metopatriarchal Journey nur scheinbar fern. Trotz markanter Trennungslinien weisen alle in eine ähnliche Richtung: auf das Spannungsfeld zwischen realer Unterdrückung und feministischer Utopie. Das (Nicht-)Sprechen der Frau/des Weiblichen wird zum Indikator für gesellschaftliche Machtprozesse und gleichzeitig zum Ansatzpunkt möglicher Veränderungen derselben. Die Diskursebene erweist sich selbst als Schauplatz für eine Neufassung der Geschlechterbeziehung.