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Meine Heimat ist die ganze Welt

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Im Alltag des Kibbuz unter Emigranten aus aller Welt wird Voghera mit der Diskrepanz von Theorie und Praxis konfrontiert. Während in der Genossenschft für Wohnung, Nahrung und Kleidung gesorgt wird, ist für Geistiges jedoch kaum Platz, so daß der junge Intellektuelle dem Zionismus seine elementarsten Bedürfnisse opfern muß. Von den sozialen Verhältnissen und klimatischen Bedingungen schwer belastet, bricht der psychisch und physisch angeschlagenen Voghera das Experiment Kibbuz schließlich ab und kehrt 1948, noch vor der Gründung des Staates Israel, nach Triest zurück. In seinen Aufzeichnungen legt Giorgio Voghera über die schwerste Zeit seines Lebens in der Emigration Rechenschaft ab und bekennt: "Meine Heimat ist die ganze Welt." Um nicht von den falschen vereinnahmt zu werden und keine Zeitgenossen zu verletzen, hat Voghera sein Tagebuch erst zwanzig Jahre nach seiner Rückkehr nach Italien veröffentlicht. Trotzdem sorgte es bei seinem ersten Erscheinen 1967 für erheblichesund Empörung in zionistischen Kreisen. Ein Jahr später wurde es dann mit dem Premo Portico d'Ottawa für das beste Buch über das Judentum ausgezeichnet.

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Meine Heimat ist die ganze Welt, Giorgio Voghera

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Pubblicato
2000
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(In brossura)
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Titolo
Meine Heimat ist die ganze Welt
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2000
Formato
In brossura
Pagine
254
ISBN10
3746616433
ISBN13
9783746616438
Serie
Titolo originale
Quaderno d' Israele
Valutazione
2 su 5
Descrizione
Im Alltag des Kibbuz unter Emigranten aus aller Welt wird Voghera mit der Diskrepanz von Theorie und Praxis konfrontiert. Während in der Genossenschft für Wohnung, Nahrung und Kleidung gesorgt wird, ist für Geistiges jedoch kaum Platz, so daß der junge Intellektuelle dem Zionismus seine elementarsten Bedürfnisse opfern muß. Von den sozialen Verhältnissen und klimatischen Bedingungen schwer belastet, bricht der psychisch und physisch angeschlagenen Voghera das Experiment Kibbuz schließlich ab und kehrt 1948, noch vor der Gründung des Staates Israel, nach Triest zurück. In seinen Aufzeichnungen legt Giorgio Voghera über die schwerste Zeit seines Lebens in der Emigration Rechenschaft ab und bekennt: "Meine Heimat ist die ganze Welt." Um nicht von den falschen vereinnahmt zu werden und keine Zeitgenossen zu verletzen, hat Voghera sein Tagebuch erst zwanzig Jahre nach seiner Rückkehr nach Italien veröffentlicht. Trotzdem sorgte es bei seinem ersten Erscheinen 1967 für erheblichesund Empörung in zionistischen Kreisen. Ein Jahr später wurde es dann mit dem Premo Portico d'Ottawa für das beste Buch über das Judentum ausgezeichnet.