Bookbot

Deutsche Zustände

Valutazione del libro

Parametri

Maggiori informazioni sul libro

Zehn Jahre nach der Wiedervereinigung zeigt Günter de Bruyn in seiner Bestandsaufnahme, dass die Stimmung in Deutschland schlecht ist: „Die Nation hat schlechte Laune.“ Diese Unzufriedenheit hat gewichtige Gründe, die auf einem bequemen Verhältnis zur Geschichte beruhen. In diesem Essayband kritisiert de Bruyn scharf den fortschreitenden Werteverfall und die zunehmende Entchristianisierung der Gesellschaft. Er fordert, die Traditionen und unbewussten Kräfte der Kulturnation nicht zu vergessen, sondern sie für die Gegenwart zu nutzen. Als profilierter Schriftsteller, der in der ehemaligen DDR lebte, analysiert er die mürrische Grundbefindlichkeit seiner Landsleute, ohne dabei Kultur und Literatur aus den Augen zu verlieren. In anschaulichen Aufsätzen führt er die Leser durch Brandenburg, thematisiert die Toleranz der Preußen, Berlin als Beispiel, die „ruinierte Stadt“ Potsdam und die regelmäßig wiederkehrenden Überschwemmungen im Oderbruch. Zudem behandelt er die Literatur dieser Region, einschließlich Theodor Fontane und Heinrich Böll. Immer wieder stehen die Macht des Vergangenen und der angemessene Umgang mit der Geschichte im Mittelpunkt seiner Überlegungen.

Pubblicazione

Acquisto del libro

Deutsche Zustände, Günter de Bruyn

Lingua
Pubblicato
1999
product-detail.submit-box.info.binding
(Copertina rigida),
Condizioni del libro
In buone condizioni
Prezzo
3,19 €

Metodi di pagamento

4,0
Molto buono
2 Valutazioni

Qui potrebbe esserci la tua recensione.

Titolo
Deutsche Zustände
Lingua
Tedesco
Editore
S. Fischer
Pubblicato
1999
Formato
Copertina rigida
ISBN10
3100096312
ISBN13
9783100096319
Serie
Valutazione
4 su 5
Descrizione
Zehn Jahre nach der Wiedervereinigung zeigt Günter de Bruyn in seiner Bestandsaufnahme, dass die Stimmung in Deutschland schlecht ist: „Die Nation hat schlechte Laune.“ Diese Unzufriedenheit hat gewichtige Gründe, die auf einem bequemen Verhältnis zur Geschichte beruhen. In diesem Essayband kritisiert de Bruyn scharf den fortschreitenden Werteverfall und die zunehmende Entchristianisierung der Gesellschaft. Er fordert, die Traditionen und unbewussten Kräfte der Kulturnation nicht zu vergessen, sondern sie für die Gegenwart zu nutzen. Als profilierter Schriftsteller, der in der ehemaligen DDR lebte, analysiert er die mürrische Grundbefindlichkeit seiner Landsleute, ohne dabei Kultur und Literatur aus den Augen zu verlieren. In anschaulichen Aufsätzen führt er die Leser durch Brandenburg, thematisiert die Toleranz der Preußen, Berlin als Beispiel, die „ruinierte Stadt“ Potsdam und die regelmäßig wiederkehrenden Überschwemmungen im Oderbruch. Zudem behandelt er die Literatur dieser Region, einschließlich Theodor Fontane und Heinrich Böll. Immer wieder stehen die Macht des Vergangenen und der angemessene Umgang mit der Geschichte im Mittelpunkt seiner Überlegungen.