Bookbot

Im Haus der Sprache wohnen

Wahrnehmung und Theater im Fremdsprachenunterricht

Maggiori informazioni sul libro

Die vorliegende Studie beleuchtet ein zentrales Paradox im kommunikativen Fremdsprachenunterricht: Das Ziel der kommunikativen Kompetenz bleibt oft unerreicht, da nur eine Minderheit der Lernenden zu engagierten, kompetenten und flexiblen Sprechern wird. Diese negative Bilanz wird theoretisch unter zwei Gesichtspunkten analysiert: Interaktion und Kognition. Die starre Gesprächslogik im Unterricht und die Vorhersehbarkeit der Abläufe behindern den Spracherwerb. Zudem werden im gesteuerten Unterricht die kognitiven Selbstorganisationsprozesse und Erkenntnisse der Zweitsprachenerwerbsforschung vernachlässigt. In den Praxisteilen werden Modelle eines ästhetisch orientierten Fremdsprachenunterrichts vorgestellt, die Übungen zur visuellen Literacy, Gehörsensibilisierung und Theaterarbeit umfassen. Diese Ansätze fördern ein entwicklungsproximales Vorgehen und aktivieren natürliche Erwerbsmechanismen. Dadurch wird die Kreativität der Lernenden zu einer wertvollen Ressource, die nicht nur das eigene Lernen unterstützt, sondern auch zur kulturellen Dynamik beiträgt. Es entsteht eine einzigartige Kommunikationskultur, die Bedingungen für Kommunikation wie Nähe, Kooperation und Solidarität schafft.

Acquisto del libro

Im Haus der Sprache wohnen, Ruth Huber

Lingua
Pubblicato
2003
product-detail.submit-box.info.binding
(Copertina rigida),
Condizioni del libro
In ottime condizioni
Prezzo
7,99 €

Metodi di pagamento

Titolo
Im Haus der Sprache wohnen
Sottotitolo
Wahrnehmung und Theater im Fremdsprachenunterricht
Lingua
Tedesco
Editore
Niemeyer
Pubblicato
2003
Formato
Copertina rigida
ISBN10
3484312386
ISBN13
9783484312388
Serie
Descrizione
Die vorliegende Studie beleuchtet ein zentrales Paradox im kommunikativen Fremdsprachenunterricht: Das Ziel der kommunikativen Kompetenz bleibt oft unerreicht, da nur eine Minderheit der Lernenden zu engagierten, kompetenten und flexiblen Sprechern wird. Diese negative Bilanz wird theoretisch unter zwei Gesichtspunkten analysiert: Interaktion und Kognition. Die starre Gesprächslogik im Unterricht und die Vorhersehbarkeit der Abläufe behindern den Spracherwerb. Zudem werden im gesteuerten Unterricht die kognitiven Selbstorganisationsprozesse und Erkenntnisse der Zweitsprachenerwerbsforschung vernachlässigt. In den Praxisteilen werden Modelle eines ästhetisch orientierten Fremdsprachenunterrichts vorgestellt, die Übungen zur visuellen Literacy, Gehörsensibilisierung und Theaterarbeit umfassen. Diese Ansätze fördern ein entwicklungsproximales Vorgehen und aktivieren natürliche Erwerbsmechanismen. Dadurch wird die Kreativität der Lernenden zu einer wertvollen Ressource, die nicht nur das eigene Lernen unterstützt, sondern auch zur kulturellen Dynamik beiträgt. Es entsteht eine einzigartige Kommunikationskultur, die Bedingungen für Kommunikation wie Nähe, Kooperation und Solidarität schafft.