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Unvollkommene Gerechtigkeit

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Stuart E. Eizenstat schildert in seinem fast 500 Seiten starken Buch die Prozesse um die Entschädigung der NS-Opfer in den 90er Jahren. Der ehemalige Chefankläger lässt uns nachvollziehen, wie sich in den häufig emotional geführten Verhandlungen die gegnerischen Parteien Schritt für Schritt einander annäherten. Eizenstat lässt den Leser hinter die Kulissen internationaler Diplomatie schauen, sein Insider-Bericht ist teilweise regelrecht spannend zu lesen. Dennoch hätten viele Details, insbesondere Personenbeschreibungen, reduziert werden können: Wer nur an den Fakten interessiert ist, muss sich seitenweise durch den nicht immer geglückten Anwaltsstil mit seinen z. T. etwas umständlichen Formulierungen kämpfen. In der Buchmitte findet der Leser einige Fotos von Raubgütern der Naziherrschaft wie auch von den Politikern und Kommissionsmitgliedern, die begangenes Unrecht fast 50 Jahre später zu sühnen versuchten. Das Buchcover der deutschen Ausgabe wurde übrigens entschärft: Das amerikanische Original zeigt ein Schweizerkreuz, über das Goldbarren in Form des Hakenkreuzes gelegt sind. getAbstract.com empfiehlt dieses Buch allen, die wissen wollen, wie heimliche Profiteure des Naziunrechts schliesslich doch zur Verantwortung gezogen wurden

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Unvollkommene Gerechtigkeit, Stuart Eizenstat

Lingua
Pubblicato
2003
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(Copertina rigida)
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Titolo
Unvollkommene Gerechtigkeit
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2003
Formato
Copertina rigida
Pagine
350
ISBN10
3570006808
ISBN13
9783570006801
Serie
Titolo originale
Imperfect justice
Valutazione
4 su 5
Descrizione
Stuart E. Eizenstat schildert in seinem fast 500 Seiten starken Buch die Prozesse um die Entschädigung der NS-Opfer in den 90er Jahren. Der ehemalige Chefankläger lässt uns nachvollziehen, wie sich in den häufig emotional geführten Verhandlungen die gegnerischen Parteien Schritt für Schritt einander annäherten. Eizenstat lässt den Leser hinter die Kulissen internationaler Diplomatie schauen, sein Insider-Bericht ist teilweise regelrecht spannend zu lesen. Dennoch hätten viele Details, insbesondere Personenbeschreibungen, reduziert werden können: Wer nur an den Fakten interessiert ist, muss sich seitenweise durch den nicht immer geglückten Anwaltsstil mit seinen z. T. etwas umständlichen Formulierungen kämpfen. In der Buchmitte findet der Leser einige Fotos von Raubgütern der Naziherrschaft wie auch von den Politikern und Kommissionsmitgliedern, die begangenes Unrecht fast 50 Jahre später zu sühnen versuchten. Das Buchcover der deutschen Ausgabe wurde übrigens entschärft: Das amerikanische Original zeigt ein Schweizerkreuz, über das Goldbarren in Form des Hakenkreuzes gelegt sind. getAbstract.com empfiehlt dieses Buch allen, die wissen wollen, wie heimliche Profiteure des Naziunrechts schliesslich doch zur Verantwortung gezogen wurden