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Der Garten der Qualen ist nicht nur ein Katalog aller Perversionen, die das imaginäre Europa um 1900 prägten. Das Werk thematisiert auch die Ambivalenz der Haltung eines liberalen Europäers gegenüber dem Kolonialismus und dem, was damals noch nicht als Dritte Welt bezeichnet wurde. Für Mirbeau ist China der Ort tödlicher Vergnügungen, und aufgrund seines Strafsystems und des unglaublichen Raffinements seiner Grausamkeit erscheinen die Chinesen ihm als Barbaren. Doch leben die Chinesen in einer solidarischeren Gesellschaft, die materiell weniger versklavt ist als die unsere. Vor allem sind sie bewundernswerte Künstler. So zeigt sich das Paradox Chinas: ein Garten der Qualen, aber auch die schönsten Porzellane und Bronzewaren, die je geschaffen wurden. „Hier sind also die Barbaren mit gelber Haut, deren zivilisierte europäische Nachbarn mit weißer Haut den Boden verletzen. Wir sind immer noch die gleichen Wilden, die gleichen Feinde der Schönheit.“
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Der Garten der Qualen, Octave Mirbeau
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- 1974
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- (In brossura)
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