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Wie es leuchtet : Roman

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Lena, die in Thomas Brussigs opulentem Roman als "rollschuhlaufende Jeanne d'Arc von Karl-Marx-Stadt" durch die Straßen gleitet, sagt: "Alles, was ich über diese Zeit weiß, weiß ich von deinen Bildern." Der Ich-Erzähler hat die Aufgabe, "dem Leben die Bilder zu entreißen" – mit einer Leica-Spionagekamera, subversiv und leise. Diese Zeit ist der Mauerfall, und der Erzähler fungiert als Alter ego des Autors, der Geschichte in literarische Bilder verwandelt. Kapitel wie "Junge Frau auf Bahnsteig 14" und "Ein Mann steht im Wasser" illustrieren die chaotischen Ereignisse. Ein Starreporter, Leo Lattke, gerät in eine Schreibkrise, während ein furzender Tankwart zum Direktor eines Luxushotels wird und ein 19-jähriger Albino dem VW-Konzern helfen soll. Brussigs Mauerfall-Reigen zeigt, dass alles möglich ist, wie im Leben damals, und fügt sich am Ende zu einem schlüssigen Bild. Über den Herbst 1989 wird gesagt, dass die Erfahrungen jener Zeit einzigartig und aufwühlend waren, jedoch kein Buch existiert, das diese Erfahrungen für alle gleichermaßen bewahrt. Brussig wollte mit Werken wie "Helden wie wir" und "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" an dem Wiedervereinigungsepos arbeiten, erkennt aber sein Scheitern an. Dennoch sticht "Wie es leuchtet" aus der unpolitischen deutschsprachigen Literatur der letzten Jahre hervor.

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Wie es leuchtet : Roman, Thomas Brussig

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Pubblicato
2006
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(In brossura)
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Lingua
Tedesco
Pubblicato
2006
Formato
In brossura
Pagine
607
ISBN10
3596157994
ISBN13
9783596157990
Serie
Prima pubblicazione
2004
Titolo originale
Wie es leuchtet
Valutazione
3,95 su 5
Descrizione
Lena, die in Thomas Brussigs opulentem Roman als "rollschuhlaufende Jeanne d'Arc von Karl-Marx-Stadt" durch die Straßen gleitet, sagt: "Alles, was ich über diese Zeit weiß, weiß ich von deinen Bildern." Der Ich-Erzähler hat die Aufgabe, "dem Leben die Bilder zu entreißen" – mit einer Leica-Spionagekamera, subversiv und leise. Diese Zeit ist der Mauerfall, und der Erzähler fungiert als Alter ego des Autors, der Geschichte in literarische Bilder verwandelt. Kapitel wie "Junge Frau auf Bahnsteig 14" und "Ein Mann steht im Wasser" illustrieren die chaotischen Ereignisse. Ein Starreporter, Leo Lattke, gerät in eine Schreibkrise, während ein furzender Tankwart zum Direktor eines Luxushotels wird und ein 19-jähriger Albino dem VW-Konzern helfen soll. Brussigs Mauerfall-Reigen zeigt, dass alles möglich ist, wie im Leben damals, und fügt sich am Ende zu einem schlüssigen Bild. Über den Herbst 1989 wird gesagt, dass die Erfahrungen jener Zeit einzigartig und aufwühlend waren, jedoch kein Buch existiert, das diese Erfahrungen für alle gleichermaßen bewahrt. Brussig wollte mit Werken wie "Helden wie wir" und "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" an dem Wiedervereinigungsepos arbeiten, erkennt aber sein Scheitern an. Dennoch sticht "Wie es leuchtet" aus der unpolitischen deutschsprachigen Literatur der letzten Jahre hervor.